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IFA-Bilanz: Ultra-TV und Wearables waren die Stars

Keine Rekorde, aber klare Trends: Die IFA in Berlin schließt für dieses Jahr ihre Pforten. Die Besucher strömten wie im Vorjahr, und auch der Handel ist zufrieden: Bestellungen von rund 4,25 Milliarden Euro sind unter Dach und Fach.

10.09.2014, 18:31 Uhr (Quelle: DPA)
Internationale Funkausstellung IFA© Messe Berlin

Zwar blieb der ganz große Hype in diesem Jahr aus, und auch die Besucherzahlen von 240.000 brachen keine Rekorde. Trotzdem hat die Elektronikmesse IFA in Berlin zum Abschluss ein positives Fazit gezogen. An sechs Messetagen präsentierten 1.538 Aussteller auf 149.000 Quadratmetern ihre Neuheiten. Und auch die Kasse klingelt: Nach Veranstalterangaben hat der Handel Bestellungen von rund 4,25 Milliarden Euro vereinbart.

"Internet der Dinge" immer präsenter

Mehr als 2.600 internationale Journalisten aus aller Welt hätten von den Neuheiten auf der Messe berichtet. Die IFA konkurriert auch mit der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Die Consumer Electronics Show richtet sich allerdings ausschließlich an ein Fachpublikum.

Die intelligente Vernetzung von Unterhaltungselektronik und Hausgeräten war eins der Stichworte auf dem Messegelände 2014. Aber auch am Körper tragbare Computergeräte, sogenannte Wearables wie die Samsung Gear VR, und bis zu 110 Zoll große Ultra-HD-Fernseher mit gebogenen Bildschirmen wie der Medion Life X18028 machten Furore.

Was vor Jahren noch Zukunftsvision war, erobert Schritt für Schritt den Markt: Die Fortschritte in Sachen "Internet der Dinge" hinterließen ebenfalls Spuren im Messesand. Die Menschen von morgen werden wohl ihre Backöfen per App steuern und vom Büro aus zu Hause die Rollläden schließen.

"Die IFA hat auch 2014 ihre Funktion als Impulsgeber für die Märkte herausragend erfüllt", sagte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender des Branchenverbands gfu. Der Verband hatte zuletzt seine Prognosen angehoben und erwartet im laufenden Jahr nun ein Wachstum von rund 2,4 Prozent auf 37,5 Milliarden Euro Umsatz mit Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik.

(Dorothee Monreal)

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