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IFA ante Portas: Neue Notebooks am Start

Die IFA in Berklin rückt näher: Samsung und Medion bringen leistungsstarke Notebooks heraus. Und Panasonic Toughbook liefert ein neues "Rauhbein" fürs Grobe mit viermal mehr Leistung als der Vorgänger.

15.07.2011, 16:16 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Wer glaubt, die Flachbrett-Rechner hätten die Notebooks völlig ausgebootet, ist auf dem Holzweg. Die IFA in Berlin steht Anfang September vor der Tür und die einschlägigen Hersteller reagieren mit einem wahren Feuerwerk der mobilen Klein-Computer.

Preis-Leistung: Daumen hoch

Ausstattung und Preis machen den neuen 300V3A von Samsung interessant. Der 13,3-Zoll große Bildschirm ist matt und dennoch hell und bietet durch seinen schmalen Rahmen ein großes Blickfeld, so Samsung. Mit dem Intel Core i5-Prozessor bei 2,3 Gigahertz-Taktung, einer Geforce GT520M Grafikkarte und 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher kann sich der Neuling durchaus sehen lassen. Wer nicht gerade einen Spielerechner sucht, ist damit gut bedient.

Auch der Festplattenspeicher ist mit 320 GB großzügig bemessen. Als Betriebssystem ist Windows 7 vorinstalliert. Sieben Stunden Arbeiten am Stück ohne erneute Stromzufuhr verspricht der Hersteller – damit lässt sich so manche Zugfahrt sinnvoll nutzen. Zur weiteren Ausstattung gehören: WLAN nach 802.11 b/g/n, Bluetooth 3.0 sowie drei USB-Schnittstellen und ein HDMI- und ein VGA-Port für einen weiteren Monitor. Das Gerät kommt zu 799 Euro am 22. Juli in den Handel.

Samsung-Notebook mit AMD-Llano APU

Ebenfalls aus der 3er Serie stammt das Notebook 305V5A. Die Besonderheit: Hier wurde erstmals AMDs Llano APU verbaut. Der Quad-Core-Prozessor mit 1,6 Gigahertz (GH) Taktung wird auch bei mehreren parallelen Anwendungen nicht gleich den Kopf verlieren.

Außerdem mit dabei: eine AMD Radeon HD6540G2 Dual Graphics Grafikkarte mit 1 GB GDDR3-Grafikspeicher für hochauflösende Filme und 3-D-Animationen. Der Akku ist allerdings mit 4,2 Stunden etwas schwach auf der Brust. Das 36,7 x 24 x 3 Zentimeter große Gerät wiegt 2,45 Kilogramm, die Ausstattung entspricht der von 300V3A.

Leicht wie ein Macbook Air

Fast so leicht wie ein Macbook Air kommt der 900X1B daher. Er gehört zur Serie 9, kommt aber ausnahmsweise nur mit 11,6 Zoll-Display daher statt der sonst üblichen 13,3 Zoll. Das geringe Gewicht von 1,06 Kilogramm konkurriert mit dem Konkurrenten aus dem Apfelland, auch wenn es optisch deutlich breiter wirkt als der Konkurrent aus Cupertino.

Die Südkoraner haben dem 29,8 x 19,75 x 1,6 Zentimeter großen Leichtgewicht eine Solid State Festplatte mit leider nur 64 Gigabyte (GB) Speicher und 4 GB Arbeitsspeicher spendiert. Den Herzschlag steuert ein Intel i3 Prozessor mit integrierter Grafik. Er gehört zur Sandy-Bridge-Generation, beherrscht aber im Gegensatz zur Core-i5- und -i7-Serie kein Turbo Boost. An Kommunikation, Schnittstellen und Akkuzeit steht der 300V3A dem 900X1B in nichts nach, lediglich der VGA-Port fehlt. Erhältlich ist der Mini-Neuner ab 22. Juli zu 1.099 Euro.

Medion: Spiele- und Multimedia-Notebooks

Doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Aldi-Partner Medion hat auf der IFA-Preview ebenfalls vier neue Notebooks angekündigt. Für jeden ist etwas dabei: Die Spieler bekommen mit Erazer X6817 und X7813 neue Gaming Notebooks, die Multimedia-Fans werden mit den 17-Zöllern Akoya E7219 und P7621 bedient.

Sie bestechen vor allem durch ihr Speichervolumen: Bis zu ein Terabyte Festplattenspeicher sind drin. Ein weiterer Festplatten-Slot erlaubt, die Menge sogar noch einmal zu verdoppeln. Außerdem haben alle vier Medions ab Werk Windows 7 und Kaspersky Internet Security 2011 an Bord.

Im Innern der Akoyas werkeln wahlweise die Intel-Prozessortypen Core i3 und Core i5. Das Akoya P7621 ist sogar mit Core i7 erhältlich und verfügt über eine Nvidia-Grafikkarte Geforce GT 540M mit einem GB eigenem Speicher.

Die Bildschirmauflösung beträgt 1600 x 900 Pixel, das Gewicht 3,5 Kilo. Bluetooth, HDMI und USB 3.0 sind ebenfalls mit an Bord. Die Akkuleistung wird jedoch nicht erwähnt. Auf beiden Geräten ist Windows 7 und Kaspersky Internet Security vorinstalliert.

Das Erazer X7813 verfügt über ein 17,3 Zoll großes Display, Erazer X6817 wurden jedoch nur 15,6 Zoll spendiert. Als Prozessoren sind jeweils Intels Centrino Advanced verbaut. Eine Nvidia-Grafikkarte GTX 560M mit 1,5 GB GDDR5- Speicher und digitalem HDMI Ausgang sorgt für ds nötige Grafik-Erlebnis, High Definition Audio mit zwei Lautsprechern, einem Subwoofer und Dolby Home für die entsprechende Akustik.

Die Geräte kommen mit 16 GB DDR3-Arbeitsspeicher und optionalem Blu-Ray-Laufwerk. Alle vier Medions sind nach der IFA (7. September) zu noch offenen Preisen in den Medion-Shops erhältlich.

Schließlich gibt es auch Neuigkeiten für die Outdoor-Fraktion: Der Spezialist für Outdoor-Notebooks Panasonic Toughbook bringt ab sofort das Tablet-PCs CF-H2 Field auf den Markt. Ähnlich wir Vorgänger CF-H1 kann es manchen Stoß vertragen und hält so auch die Belastung an Baustellen, auf dem Feld oder bei Trekking-Reisen aus.

Macht alles mit: Panasonic Toughbook CF-H2 Fiel

Die Leistung wurde im Vergleich zum Vorgänger deutlich erhöht, laut Hersteller sogar vervierfacht. Möglich macht es der Intel Core i5-2557M – Prozessor mit 1,7 GH Taktung und 2 GB Arbeitsspeicher, erweiterbar auf 8 GB.

160 GB fasst die Festplatte, bei Bedarf gibt es noch Platz auf einer 128-GB SSD. Das 1,6 Kilogramm schwere Gerät ermöglicht durch "Transflective Plus Technology" das Lesen des Bildschirms auch bei direktem Sonnenlicht.

WLAN, Bluetooth und 3G-Breitband (optional) sind ebenfalls dabei sowie ein Fingerscanner für mehr Datensicherheit. Der Akku läuft 6,5 Stunden.

So viel geballte Panzerhaut hat allerdings auch ihren Preis. Für das Toughbook wandern 2.522 Euro über die Ladentheke.

(Dorothee Monreal)

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