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IBM macht 2,9 Milliarden Euro Gewinn

Hat IBM Erfolg, lässt das die gesamte IT-Branche hoffen. Im ersten Quartal war das der Fall - und zwar in deutlichem Ausmaß.

19.04.2011, 22:41 Uhr (Quelle: DPA)
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

"Big Blue" präsentiert sich in Bestform: IBM hat im ersten Quartal mit seinem Hardware-, seinem Software- und seinem wichtigen Servicegeschäft zulegen können. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 24,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 10 Prozent auf unterm Strich 2,9 Milliarden Dollar (2,0 Milliarden Euro).

Aktienkurs legt zu

"Wir sehen weiterhin, dass sich unsere Wachstumsinitiativen auszahlen", sagte Konzernchef Samuel Palmisano am Dienstag am Firmensitz in Armonk (US-Bundesstaat New York). Die Anleger zeigten sich davon überzeugt; sie hatten nicht mit einem solch starken Zuwachs gerechnet. Die Aktie legte nachbörslich um 2 Prozent zu.

Vor allem das Geschäft in den sogenannten BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China lief blendend. Hier verbesserte sich der Umsatz um 26 Prozent. Auch im Heimatmarkt Amerika bestellten die Kunden fleißig. Dagegen zeigten sich die Europäer zurückhaltend, wenn es um IT-Produkte und -Dienstleistungen geht.

IBM gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte IT-Branche und darüber hinaus. Um seine Vormachtstellung zu festigen, will IBM Firmenzukäufe forcieren und bis 2015 mindestens 20 Milliarden Dollar dafür ausgeben. Als Wachstumsmarkt gilt besonders das Cloud Computing. Dabei lagern Programme oder Daten zentral auf großen Rechnern und werden nur bei Bedarf vom Arbeitsplatz-PC abgerufen.

(Hayo Lücke)

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