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IbC: Neue Panne bei contact.consulting

Bei der Rückerstattung der Beträge, die aufgrund eines Abrechnungsfehlers im August zuviel berechnet wurden, ist offenbar erneut ein Fehler unterlaufen.

18.10.2007, 16:20 Uhr
Tastatur© peshkova / Fotolia.com

Im August waren zwei Tarife des Internet-by-Call-Providers contact.consulting von einer Abrechnungspanne betroffen. Der Anbieter versprach daraufhin eine automatische Rückerstattung, die anderslautenden Berichten zufolge jedoch nicht eintraf. Dies ist nach Aussagen von contact.consulting und auch von der 01075 Telecom, die die Beträge für den Provider abrechnet, nicht korrekt. Allerdings kam es bei der Rückerstattung zu einem weiteren Abrechnungsfehler.
Erneute Panne
Die zunächst festgestellte Abrechnungspanne bezog sich auf die Tarife cc-classic und cc-night. Der neue Fehler trifft nur auf den Tarif cc-night zu, der seit dem 7. August mit 2,99 Cent anstatt mit 0,35 bis 1,49 Cent berechnet wurde. Der Tarif erforderte außerdem eine Einwahlgebühr von 9,95 Cent. Diese hat der Provider nun bei den bereits erteilten Rückerstattungen nicht berücksichtigt. So haben die Kunden bislang nur die zuviel gezahlten Minutenpreise zurück erhalten. Entgegen anderslautenden Berichten erfolgte dies jedoch, wie angekündigt, automatisch. Dies erklärten sowohl contact.consulting als auch der zuständige Abrechnungspartner 01075 Telecom gegenüber unserer Redaktion. Bei den Kunden, die bislang noch keine Gutschrift bekommen haben, werden die Gebühren auf einer der nächsten Telekom-Abrechnungen erstattet.
Kunden müssen sich per E-Mail melden
Um die Differenzbeträge der Gutschrift zu erhalten, müssen die Kunden jedoch selbst aktiv werden: "Eine automatische Korrektur dieses Fehlers bei der Erstattung ist leider nicht möglich", teilte der Provider auf Nachfrage von onlinekosten.de mit. "Die Kunden sollen sich bitte zur Korrektur der Gutschrift unter Angabe des Buchungskontos und Telefonnummer per Mail an die info@contact-consulting.de wenden", so der Provider. "Wir bedauern diesen erneuten Abrechnungsfehler und möchten uns nochmals ausdrücklich für die aufgetretenen Unannehmlichkeiten bei unseren Kunden entschuldigen", hieß es seitens des Anbieters weiter.

(Saskia Brintrup)

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