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Huawei Ascend G700 mit Dual-SIM-Funktion in Bildern

Mit einem 5 Zoll großen Display, Dual-SIM-Funktionalität und Quad-Core Prozessor will das G700 seine Nutzer begeistern. Wir präsentieren das neue Smartphone in einer Bildergalerie.

15.10.2013, 15:02 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Nach wie vor sind Smartphones, in die zwei SIM-Karten eingelegt werden können, hierzulande eher Mangelware. Während in Asien schon viele Modelle verfügbar sind, tun sich insbesondere die deutschen Netzbetreiber schwer, derartige Dual-SIM-Smartphones anzubieten. Wer sich aber am Markt umschaut, kann trotzdem ein paar Modelle finden. Ein neues Gerät wird nun von Huawei in den Handel gebracht: das Ascend G700. Wir stellen das Smartphone auf Basis von Android 4.2.1 vor der Veröffentlichung unseres ausführlichen Testberichts in einer Bildergalerie vor.

Großes HD-Display

Wer das neue Smartphone aus seiner Verpackung befreit, stellt schnell fest, dass Huawei bei diesem Modell nicht darauf Wert gelegt hat, ein kompaktes und möglichst handliches Gerät an den Start zu schicken. Mit seinem 5,0 Zoll großen Touchscreen soll es vielmehr Menschen ansprechen, die zum Beispiel beim mobilen Internetsurfen nicht ganz so viel scrollen wollen.

Das Android-Menü wurde durch die so genannte Emotion-UI-Oberfläche angepasst. Das heißt, es gibt nur eine Ebene zur Menünavigation zur Verfügung, es stehen aber trotzdem neben einfachen App-Verknüpfungen auch Widgets auf den verschiedenen Startscreens zur Verfügung.

Ein Quervergleich zum iPhone 5s

Wie groß das Smartphone tatsächlich ist, wird auch im direkten Größenvergleich mit dem iPhone 5s deutlich. In der Endabrechnung misst das Huawei-Smartphone 143 x 73 x 9 Millimeter, während das iPhone 5s auf 124 x 59 x 8 Millimeter kommt.

Zu beachten ist, dass das Huawei-Smartphone zwar mit einem HD-Display ausgestattet ist, es unterstützt aber keine Full-HD-Auflösung. Unter der Haube verrichtet ein Quad-Core-Prozessor seinen Dienst, der mit 1,2 Gigahertz getaktet ist - flankiert durch 2 Gigabyte Arbeitsspeicher. Mobile Internetausflüge sind zwar nicht über LTE möglich, immerhin aber per HSPA+ mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Downstream.

Sehr glatte Rückseite - aus Plastik

Dass es sich bei dem Ascend G700 nicht wirklich um ein Premium-Smartphone handelt, wird auch bei einem Blick auf die Rückseite deutlich. Anders als beim Ascend P6 wird durchgehend auf Plastik gesetzt, was einen nicht sonderlich werthaltigen Eindruck vermittelt. Hinzu kommt, dass die Rückseite sehr glatt ist, was das Handling insgesamt ebenfalls negativ beeinflusst.

Positiv ist hingegen hervorzuheben, dass es den Huawei-Designern gelungen ist, die Kameralinse nicht aus dem Gehäuse herausragen zu lassen. Die Digicam ist mit einem 8-Megapixel-Sensor ausgestattet und auch ein Fotolicht wurde auf der Rückseite integriert. Etwas ungewöhnlich ist, dass es unter der Linse angeordnet wurde.

Pluspunkt: Dual-SIM-Unterstützung

Der eigentliche Pluspunkt des Huawei Ascend G700 ist die Möglichkeit, zwei SIM-Karten in das Gerät einlegen zu können. Diese Dual-SIM-Funktionalität macht es möglich, zum Beispiel eine Karte für private und eine für berufliche Zwecke zu verwenden - in nur einem Gerät. Wer in der Nähe einer Landesgrenze wohnt oder regelmäßig ins Ausland reist, könnte alternativ eine SIM eines ausländischen Netzbetreibers einsetzen.

Über die SIM-Kartenverwaltung ist es möglich, eine Standard-SIM für Telefonate, SMS bzw. Datenverbindungen festzulegen. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang, dass nur die in SIM-Kartenschacht 1 eingelegte SIM-Karte für UMTS- und HSDPA-Verbindungen genutzt werden kann. Im Schacht 2 werden nur GSM-Verbindungen unterstützt.

SIM-Karten im Standard-Format

Um die SIM-Karten einlegen bzw. tauschen zu können, ist es notwendig neben der Akku-Abdeckung auch den Akku selbst von dem Gerät zu entfernen. Etwas erstaunlich ist dabei, dass die SIM-Karten nicht etwa ein Micro- oder gar Nano-Format besitzen müssen, sondern in Standard-Größe in die beiden Schächte geschoben werden. Das ist für Smartphones der neuesten Generationen eher ungewöhnlich.

Ein Problem ist es aber nicht, da neue SIM-Karten bis heute im Standard-Format gefertigt und ausgeliefert werden. Und wer nur eine Micro- oder Nano-SIM besitzt, kann wie unsere Redaktion auf entsprechende Adapter zurückgreifen - oder beim genutzten Mobilfunk-Provider eine neue Karte bestellen.

(Hayo Lücke)

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