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HTC mit Gewinneinbruch

Der taiwanische Smartphone-Spezialist schneidet im ersten Quartal dieses Jahres schlechter ab, als erwartet. Dennoch geht man bei HTC von einer zweistelligen Wachstumsrate aus.

06.04.2009, 16:01 Uhr (Quelle: DPA)
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Nach Verzögerungen bei der Einführung neuer Produkte ist der Gewinn des taiwanesischen Smartphone-Herstellers HTC im ersten Quartal eingebrochen. Dies gab das Unternehmen aus Taoyuan in Taiwan heute bekannt.
Satter Rückgang
Von Januar bis März betrug der Nettoertrag rund 4,89 Milliarden taiwanesische Dollar (109,2 Millionen Euro), ein Rückgang um 30 Prozent. Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 31,6 Milliarden taiwanesische Dollar (710 Millionen Euro). Der Rückgang sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Auslieferung einiger neuer Produkte auf April verschoben worden sei, hieß es in der Mitteilung.
Verspätungen
Trotz des Rückgangs peilt HTC für das gesamte Jahr weiter eine zweistellige Wachstumsrate an. Das taiwanesische Unternehmen ist einer der wichtigsten Hersteller von Handys mit dem Betriebssystem Windows Mobile, hat aber auch die ersten Geräte mit der Android-Plattform von Google - das G1 (HTC Dream) und das G2 (HTC Magic) - auf den Markt gebracht. Zuletzt stellte HTC hierzulande einen Blackberry-Klon vor, der im zweiten Quartal dieses Jahres erscheinen soll.

(Michael Müller)

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