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HTC macht schmale 7,6 Millionen Euro Gewinn

Der Smartphone-Hersteller hat einen Gewinn erwirtschaftet. Aber das gelang nur, weil eine Beteiligung an Beats Audio verkauft wurde. Ansonsten hätte es einen hohen Verlust gegeben.

06.01.2014, 07:39 Uhr (Quelle: DPA)
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Der Smartphone-Spezialist HTC hat den zweiten operativen Verlust in Folge verbucht. Im Schlussquartal gab es auf dieser Basis ein Minus von 1,56 Milliarden Taiwan-Dollar (gut 38 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Sonntag mitteilte. Unterm Strich gab es dennoch einen Gewinn von 310 Millionen Taiwan-Dollar (7,6 Millionen Euro), vor allem wohl durch den Verkauf der Beteiligung am Kopfhörer-Anbieter Beats Audio.

HTC steckt in der Krise

HTC kämpft hat mit Absatzproblemen, auch neue Modelle wie das Riesen-Smartphone One Max mit einem sechs Zoll (15 cm) großen Bildschirm konnten die Talfahrt bisher nicht umkehren. Und das ist verwunderlich, denn im Grunde sind die Smartphones des Herstellers nicht schlechter als die Top-Modelle von Apple oder Samsung. Im Gegenteil: Sie sind zum Teil sogar mit einer beeindruckenderen Haptik ausgestattet worden. Ende September kündigte HTC an, dass der restliche Anteil von rund einem Viertel an Beats für 265 Millionen US-Dollar an die Kopfhörerfirma zurückverkauft werde.

Inzwischen trifft HTC zumindest die eigenen Erwartungen: Der Quartalsumsatz lag mit 42,9 Milliarden Taiwan-Dollar in der im November vorhergesagten Spanne von 40 bis 45 Milliarden.

(Hayo Lücke)

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