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HSDPA-Notebooks von Vodafone

Exklusive Partnerschaften mit Dell, Lenovo und Acer. Erste Geräte für Endkunden sollen noch im 1. Halbjahr 2006 auf dem Markt zu haben sein.

12.03.2006, 10:34 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Nicht nur T-Mobile bietet seinen Kunden neuerdings Notebooks mit integrierter UMTS-Karte an, auch Konkurrent Vodafone steht dem in nichts nach. Mehr noch: Während T-Mobile bisher nur eine Kooperation mit Fujitsu-Siemens geschlossen hat, bringt es Vodafone gleich auf deren vier – drei davon exklusiv.
Auf dem Messegelände in Hannover zeigt Vodafone Notebooks, die bereits vorgefertigt für den UMTS-Turbo HSDPA ausgeliefert werden. Dabei werden künftig nicht nur Modelle von Fujitsu-Siemens angeboten, sondern auch exklusiv bei Vodafone erhältliche Modelle von Acer, Lenovo und Dell. Der Zugang zum Internet erfolgt bei allen Geräten nicht mehr über externe PCMCIA-Karten, sondern über in das Notebook bereits installierte Modems für UMTS und HSDPA. Die Antenne wird bei allen Modellen in den Rahmen integriert.
1,4 Mbit/s realistisch
Theoretisch bietet HSDPA in der ersten Stufe einen Downstream von bis zu 1,8 Mbit/s, von Endkunden sollen am Ende circa 1,4 Mbit/s erreicht werden können. Dass diese Geschwindigkeit realistisch ist, zeigt Vodafone in einer Live-Demo auf der CeBIT im Vodafone-Pavillon. Überall dort, wo kein UMTS-Netz und damit auch kein HSDPA zur Verfügung steht, kann per GPRS im weltweiten Datennetz gesurft werden.
Voraussichtlich noch im Laufe des ersten Halbjahres sollen die Notebooks unter dem Label "connected by Vodafone" auf den Markt kommen. Es handelt sich bei allen Modellen um Business-Modelle, die nach Vodafone-Angaben ab 1.400 Euro abwärts zu haben sein werden.

(Hayo Lücke)

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