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HP mit neuen PCs, Touch-Rechnern und Notebooks

Der Hersteller Hewlett-Packard hat in nahezu allen Produkt-Bereichen Neues vorgestellt, angefangen von All-in-One-PCs mit Touchscreen über Notebooks mit oder ohne Touch-Display bis hin zum Gamer-PC mit Core i5/7.

14.10.2009, 12:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Den Namen Hewlett-Packard (HP) verbinden PC-Nutzer hierzulande nicht gerade mit Gaming-Maschinen. Mit dem Pavilion Elite High Performance Edition, kurz HPE, will der Hersteller dem entgegen steuern. Der Rechner ist nach eigenen Angaben der "erste in Europa verfügbare Spiele-PC von HP". Dies ist aber noch längst nicht alles: Gleichzeitig bringt HP neue All-in-One-PCs seiner Touchscreen-Reihe, Entertainment-Notebooks - sogar mit Touchscreen - und Business-Computer heraus.
Inhalt:
1. Neue Touchscreen-Hardware
2. HP Entertainment-Notebooks und Gaming-PC
3. Business-Rechner und Monitore
HP Pavilion dv3-2210
Im Rahmen der Touch-Neuigkeiten sei zuerst der HP Pavilion dv3-2210 Entertainment Notebook PC für 899 Euro genannt. Das 13,3 Zoll große Touchscreen-Notebook folgt Ende September auf den vor knapp einem Jahr vorgestellten Touch-Tablet-PC TouchSmart tx2. Das Pavilion dv3-2210 sorgt mit einem schwarzen Drachenmuster für Aufsehen und verlässt sich auf einen Intel Core 2 Duo T6600 Prozessor mit 2,2 Gigahertz (GHz), vier Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und eine 500-GB-Festplatte. Darüber hinaus sind eine Nvidia Grafikkarte des Typs GeForce G105M mit HDMI-Port, ein DVD-Laufwerk sowie Webcam, Kartenleser und eSATA-Port eingebaut. Besonders sind zudem die Altec Lansing Lautsprecher und die Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung.
Bedient wird das dv3-2210 über das Display mit 1366x768 Bildpunkten; ein Multitouch-Pad ist auch vorhanden. HP hat dem Notebook die neueste Version der HP TouchSmart Software (3.0) spendiert, die auch auf die neuen Touch-PCs HP TouchSmart 300 und TouchSmart 600 aufgespielt wurde. Der Nutzer kann mit den drei Geräten - wie mit den Vorgängermodellen - Multimedia-Dateien per Fingerzeig abspielen oder verschieben, Fotos direkt am Bildschirm verkleinern oder handschriftlich Notizen im Kalender eintragen.
All-in-Ones: TouchSmart 300 oder 600
Der TouchSmart 300 für 799 Euro liefert ein 20-Zoll-Display, einen AMD Athlon X3 400e mit 3x2,2 GHz, vier GB RAM und 500 GB Speicherplatz. Diese Komponenten verbergen sich zusammen mit der Intel GMA 4500MHD Onboardgrafik und einem DVD-Brenner in einem flachen schwarzen Gehäuse. Wer höhere Ansprüche an die Hardware stellt, kann zum 23-Zöller TouchSmart 600 greifen, der mit einem Intel Core 2 Duo T6400 oder einem P7450 zu haben ist, mit bis zu einem Terabyte Speicher die doppelte Kapazität bietet und außerdem je nach Ausführung eine dedizierte Grafikkarte beherbergt: eine GeForce GTS 260M. Alternativ ist auch eine auf den Mainboard integrierte 9400 erhältlich. Für den TouchSmart 600 PC verlangt HP 300 Euro mehr, die das DVD-Laufwerk aber auch durch einen Blu-ray-Player ersetzt haben. Dazu gibt es einen TV-Tuner und eine farbige Beleuchtung. Beide Touch-Rechner kommen im November auf den Markt. Als Betriebssystem kommen sowohl bei den Komplettrechnern als auch beim Notebook Windows 7 zum Einsatz, die Edition nannte HP nicht. Gemeinsam ist dem Touchscreen-Trio auch WLAN 802.11 a/g/n, der 600er All-in-One kann außerdem mit Bluetooth aufwarten.
HP Pavilion dv8: 18,4-Zoll-Notebook
Unterhaltung auf 18,4 Zoll gibt es beim HP Pavilion dv8 Entertainment Notebook PC, der unter der mit Kreisen verzierten Haube ein Hardware-Reigen vom Intel Core i7 720QM mit 1,6 GHz über vier GB Speicher und zwei 500-GB-Platten bis hin zur GeForce GT 130M platziert. Das Full High Definition Display unterhält den Besitzer zum Beispiel mit einem hochauflösenden Video per Blu-ray, einer Fernsehsendung via TV-Tuner oder Musik, die dank Altec Lansing Lautsprecher und Subwoofer wesentlich besser als auf einem Günstig-Notebook klingen wird. Was HP herausstellt, ist der Akku, der eine längere Lebensdauer aufweisen soll als herkömmliche Exemplare. Für den 4,06 Kilogramm schweren Desktop-Ersatz soll der Kunde 1.499 Euro aufwärts auf den Tisch legen.
HP Pavilion dv6 und dv7
Günstiger sind die zwei ebenfalls neuen Entertainment-Laptops dv6 mit 15,6-Zoll-Bildschirm für 599 Euro und der 17,3-Zöller dv7 ab 699 Euro. Beide passen sich dem Geschmack des Nutzers entweder in weiß oder schwarz mit unterschiedlich gemustertem Gehäuse an und können mit verschiedensten Intel oder AMD Prozessoren gekauft werden. RAM und Grafikkarte sind mit vier GB beziehungsweise einer ATI Mobility Radeon HD 4650 identisch. Das kleinere Notebook liefert auf Wunsch auch eine 4350, während das größere einen Subwoofer erhalten hat. Die drei Multimedia-Modelle kommen im Oktober mit Windows 7 Home Premium auf den Markt.
HP Pavilion Elite - HPE
Da Gaming-PCs eher selten optisch schlicht gestaltet sind, unterscheidet HP den neuen Pavilion Elite mit einem roten Rahmen und Chrom-Elementen von Business-Rechnern. Unter der Haube im Minitower-Format versammeln sich – je nach Konfiguration – ein Intel Core i5 oder i7 Prozessor, bis zu acht Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und Festplatten mit insgesamt maximal zwei Terabyte Raum für Dateien, Videos und Computerspiele. Zur Ausfallsicherung oder Transferratensteigerung werden diese im Raid-Verbund betrieben. Als Grafikkarte dient eine Radeon HD 4850 von ATI oder eine Nvidia GeForce GTX 260 Special Edition, die mit einer optional erhältlichen 3D-Brille und einem passenden Monitor dreidimensionale Filmerlebnisse bescheren soll. HP verkauft den PC ab November ab 899 Euro, als Zubehörteil ist ab sofort eine Laser Gaming-Maus für 59 Euro erhältlich. Gegen einen weiteren Aufpreis bietet der Hersteller auch eine spezielle externe Festplatte an, die im Gehäuse verschwinden soll. 100 Euro günstiger ist der zum gleichen Zeitpunkt erhältliche HP Elite 7000, der mit einem Intel Core i5, vier GB RAM, einer 500 GB großen Festplatte und einer GT230 ausgestattet ist. Den idealen Einsatzort sieht HP im Home Office.
HP ProBook 6545b
Unter dem Stichwort Office kommt Mitte Oktober auch das HP ProBook 6545b ab 799 Euro auf den Markt. Mit dem 15,6-Zöller mit zwei Auflösungen zur Auswahl sollen Unternehmen ihre Mitarbeiter ausstatten. Im Innern des grauen Gehäuses erwarten den Käufer ein AMD Turion Prozessor, bis zu acht GB Arbeitsspeicher und eine ATI Mobility Radeon HD 4200. Zur Speicherung von Firmendaten steht entweder eine Festplatte oder eine 128-GB-SSD bereit. Je nach Anforderung, die das Notebook erfüllen soll, kann der Chef auch ein Blu-ray-Laufwerk oder ein UMTS-Modul für das mobile Internet springen lassen. Damit sich das ProBook 6545b auch gut ins Unternehmen einfügt, stehen die Windows-Betriebssysteme XP, Vista oder 7 zur Auswahl.
Neue Monitore
Neues gibt es aber auch aus der Welt der Monitore. Die Business-Kundschaft hat HP mit drei Geräten für 189, 229 und 349 Euro bedacht. Je nach Preisklasse blickt der Nutzer dann auf ein 19 (1440x900 Pixel), 22 (1680x1050 Pixel) oder 24 Zoll (1920x1200 Pixel) großes Display mit einem dynamischen Kontrast von 3000:1 und fünf Millisekunden (ms) Reaktionszeit. Für die Ergonomie sorgt ein flexibles Verhalten, auch die Höhe lässt sich verstellen. An Anschlüssen bieten die drei TFTs D-Sub und DVI mit HDCP-Unterstützung und zum Teil USB-Ports.
Der HP 2509m mit Full HD Auflösung im 16:9 Format hingegen soll Privatkunden ansprechen, ein Preis steht noch nicht fest. Die technischen Daten des 25-Zöllers – dynamischer Kontrast von 60.000:1, drei ms Reaktionszeit und 160 Grad große Blickwinkel – hat HP aber bereits angegeben. Der 2509m ist außerdem mit Lautsprechern und einem HDMI-Anschluss bestückt, die Oberfläche ist dem US-Konzern zufolge hochglänzend.
HP gewährt auf die meisten neuen PCs eine zweijährige Garantie inklusive Abhol- und Lieferservice. Lediglich das ProBook 6545b und die Business-TFTs fallen mit einem Jahr beziehungsweise drei Jahren Garantie aus dem Rahmen.

(Saskia Brintrup)

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