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HP kündigt All-in-One-PC und USB-Monitor an

Der Frühling bringt neue Hardware von HP: Angekündigt wurden ein 27 Zoll großer Display-PC mit AMD Grafikkarte und ein Zusatz-Display für Notebooks, das bei einigen Modellen gleichzeitig den Akku auflädt.

22.01.2012, 15:01 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Hewlett-Packard (HP) hat zwei der zur CES in Las Vegas vorgestellten Geräte jetzt auch für den deutschen Markt angekündigt. Im Frühjahr sind ein neuer All-in-One-PC – diesmal ohne Touchscreen – und ein TFT-Monitor zu erwarten, der Laptop-Nutzern als größerer Bildschirm dient.

HP Omni: 27 Zoll großer Display-PC

Der schwarz-silberfarbene Display-PC HP Omni liefert einen 27 Zoll großen HD-Bildschirm und ist auf Multimedia-Nutzer ausgerichtet. Der Hersteller erwähnt verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten, unter denen sich ein Intel Core i-Prozessor der zweiten Generation alias Sandy Bridge (i3 bis i7), bis zu 8 Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher und verschiedenen dedizierte Grafiklösungen aus dem Hause AMD befinden. Je nach Ausführung beruft sich der HP Omni auf eine AMD Radeon HD 7450 oder 7670 mit 1 GB Speicher oder aber eine HD 7650 mit doppelter Speichermenge. Auch die Festplattenkapazität fällt in den Spitzenmodellen üppig aus. Verfügbar sind laut Datenblatt 500 GB bis 2 Terabyte.

Der Komplett-Rechner ist außerdem mit einer HD-Webcam für Videochats und einem Audiosystem der Beats-Reihe bestückt, das eine gute Soundausgabe verspricht. Anpassen lässt sich der PC lediglich durch Neigung, höhenverstellbar oder drehbar ist er wie die meisten All-in-One-PCs nicht. Zu den Schnittstellen des Omni zählen Gigabit LAN und WLAN 802.11 b/g/n für Internet- und Netzwerkverbindungen, zwei USB-3.0-Ports, 4x USB 2.0, ein 6-in-1 Kartenleser und ein Audioausgang. Der HP Omni soll ab Mitte März ab 1.099 Euro inklusive Windows 7 Home Premium 64-bit und zweijähriger Garantie zu haben sein. Eine kabellose Tastatur und eine Maus legt HP bei.

Compaq L2311c Monitor lädt den Notebook-Akku

Im April folgt der Compaq L2311c Monitor, auf den der Hersteller drei Jahre Garantie gewährt. Der Bildschirm mit einer Auflösung von 1.920x1.080 Pixeln (Full HD) misst 23 Zoll und ist als Ergänzung zu HPs Business-Notebooks gedacht. Wem das Laptop-Display zu unübersichtlich ist, der kann den Zusatz-Bildschirm unkompliziert per USB 2.0 oder 3.0 anschließen und direkt nutzen. Videokonferenzen lassen sich dann alternativ auch über den Compaq L2311c führen, da dieser eine HD-fähige Webcam integriert. Zusätzlich fügt der Bildschirm Schnittstellen – einen USB-Hub sowie Anschlüsse für Mikrofon und Lautsprecher – hinzu. Die von HP erwähnten Blickwinkel von 170 Grad horizontal und 160 Grad vertikal sowie die kurze Reaktionszeit von 5 Millisekunden sprechen für ein schnelles und günstiges TN-Panel. Der typische Kontrast liegt bei 1.000:1.

Ob es sich passend zum Business-Einsatzgebiet um eine entspiegelte Display-Oberfläche handelt, geht aus den technischen Daten nicht hervor. Genügend Anpassungsmöglichkeiten sind jedenfalls vorhanden: Der Monitor ist dreh- und neigbar, lässt sich in der Höhe verstellen und auch in den Portraitmodus drehen (Pivotfunktion). Energie bekommt das Display über ein eigenes Netzkabel und kann gleichzeitig bestimmte Notebook-Modelle von HP mitversorgen, um den Akku aufzuladen. Zu welchem Preis der Erweiterungsbildschirm erhältlich sein wird, lässt HP noch offen.

(Saskia Brintrup)

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