Neues Flaggschiff

Honor: 5.000 Euro Finderlohn für verlorenen Smartphone-Prototyp

Das neue Honor-Flaggschiff wird Ende Mai vorgestellt. Ein Honor-Mitarbeiter hat einen Prototypen, den er als Testgerät nutzte, am Ostermontag im ICE verloren. Honor will den Prototypen unbedingt zurück und bietet einen Finderlohn von 5.000 Euro an.

Jörg Schamberg, 23.04.2019, 12:30 Uhr
BahnfahrenIm ICE von Düsseldorf nach München hat ein Honor-Mitarbeiter einen geheimen Smartphone-Prototypen verloren. (Symbolbild)© Henlisatho / Fotolia.com

München – Für einen Mitarbeiter der Huawei-Tochtermarke Honor dürfte der Ostermontag ein Alptraum gewesen sein. Bei der Rückfahrt am Montagmorgen um 6.06 Uhr von Verwandten in Düsseldorf nach München habe der Marketing-Mitarbeiter von Honor laut Bericht der "Münchener Abendzeitung" einen streng geheimen Prototypen des kommenden neuen Honor-Smartphones im ICE 1125 verloren. Honor hat inzwischen einen Finderlohn von 5.000 Euro ausgeschrieben. Am 21. Mai wird Honor sein neues Flaggschiff in London vorstellen.

Smartphone-Prototyp gut abgesichert und getarnt

"Ich hatte das Smartphone in meinem Rucksack. Als ich ihn zuhause aufmachte, war es weg. Es ist eine ganz große Katastrophe, wenn der Smartphone-Prototyp frühzeitig in falsche Hände gerät", schildert der Honor-Mitarbeiter Moritz Scheidl. Allerdings soll der Smartphone-Prototyp gut abgesichert sein. Zur Tarnung befinde sich das Mobiltelefon in einer grauen Schutzhülle mit einer Blende über der Rückkamera. Der Akku sei leer gewesen. Werde der Prototyp zum Aufladen ans Stromnetz angeschlossen, müssten mehrere Passwörter eingegeben werden. Eventuell würde es sich sogar aus der Ferne löschen.

Die Nachricht über den Verlust des Prototypen verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken. Nicht auszuschließen ist, dass Honor mit der Aktion auch nur auf das kommende neue Flaggschiff aufmerksam machen will. Es ist nicht das erste Mal, dass Mitarbeiter von Smartphone-Herstellern kurz vor dem Marktstart ein Testgerät 'verlieren'.

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