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Hollywood kämpft gegen Filesharer

Neues Konsortium soll neue Technologien entwickeln, um Raubkopierer auszubremsen. Fast 25 Millionen Dollar werden dafür bereit gestellt.

20.09.2005, 11:12 Uhr
Internetnutzung© adam36 / Fotolia.com

Im Kampf gegen die Filmpiraterie greifen die führenden Filmstudios aus Hollywood nun zu neuen Mitteln. Die sechs größten Studios wollen gemeinsam ein Forschungslabor finanzieren, um neue Wege und Mittel gegen Raubkopierer zu entwickeln.
Die New York Times berichtet, dass das neu gegründete Konsortium den Namen "Motion Picturees Laboratories", kurz MovieLab, heißen soll. Für die ersten beiden Jahre sollen über 30 Millionen Dollar (circa 24,7 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt werden. Läuft alles nach Plan soll schon im Herbst dieses Jahres die Arbeit aufgenommen werden.
Neue Technologien
Ziel der neuen Einrichtung sei es, schneller gegen Filmpiraterie vorgehen zu können. Den großen Filmstudios ist es nämlich ein Dorn im Auge, dass die IT-Branche nur sehr langsam an neuen Technologien gegen Piraterie arbeitet. Denkbar ist nach Medienberichten zum Beispiel, das in Filme ein Flackern integriert wird, das für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, das illegale Abfilmen in Kinosälen aber stört. Auch neue Technologien zur Blockade von Film-Filesharing über Netzwerke sollen entwickelt werden.

(Hayo Lücke)

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