"Milliarden für Millionen"

Höttges: Telekom hat Führungsrolle beim Breitbandausbau

Erstmals hat die Deutsche Telekom ihre Hauptversammlung am Firmensitz in Bonn abgehalten. Telekom-Chef Höttges sieht sein Unternehmen als Vorreiter beim Breitbandausbau. Super-Vectoring mit bis zu 250 Mbit/s werde bis Ende 2018 für rund 15 Millionen Haushalte verfügbar sein.

Timotheus HöttgesDer Telekom-Vorstandsvorsitzende Tim Höttges fordert den Verzicht der Regulierung beim Glasfaserausbau.© Deutsche Telekom AG

Bonn - Telekom-Chef Tim Höttges hat auf der Hauptversammlung der Deutschen Telekom (www.telekom.de Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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) die Führungsrolle des Bonner Konzerns beim Breitbandausbau in Deutschland betont. Das Unternehmen investiere mehr als alle anderen Wettbewerber zusammen.

Bis Ende 2018 Highspeed-Internet für 80 Prozent der Haushalte

Im vergangenen Jahr seien in Deutschland rund 5,4 Milliarden Euro unter anderem in Netze oder neue Rechenzentren der Telekom geflossen. Der Marktanteil der Telekom auf dem deutschen Breitbandmarkt liege bei 40 Prozent. Bis Ende 2018 werde die Telekom 80 Prozent der Haushalte und Unternehmen direkt oder indirekt mit schnellem Internet versorgen.

Super-Vectoring für 15 Millionen Haushalte bis Ende 2018

Die Strategie des Konzerns laute "Mit Milliarden für Millionen". Möglichst schnell und möglichst flächendeckend wolle der ehemalige Monopolist Bandbreiten bereitstellen, die für alle aktuellen Möglichkeiten des Internets ausreichen. Als nächste Ziele bis zum Jahresende will die Telekom 26 Millionen Haushalte mit bis zu 100 Mbit/s schnellen Internetanschlüssen versorgen. Für 15 Millionen Haushalte sollen dank Einführung von Super-Vectoring sogar Download-Raten von bis zu 250 Mbit/s verfügbar sein.

Die Upload-Raten werden für Kunden laut Telekom-Chef Höttges zunehmend wichtiger. "Wir alle sind im Netz nicht mehr nur Empfänger. Sondern wir sind Sender. Und mit dem Netz der Telekom sind Sie sendefähig", so Höttges. Bei VDSL-Anschlüssen mit Vectoring-Technologie lassen sich Uploads mit bis zu 40 Mbit/s durchführen.

Telekom setzt verstärkt auf FTTH-Ausbau

Der Glasfaserausbau bis in die Häuser komme voran, die Telekom habe dafür die Basis gelegt und werde den Glasfaserausbau "konsequent und permanent" verfolgen. In Bautzen würden beispielsweise 56.000 Haushalte, in Vorpommern-Rügen 40.000 Haushalte sowie in Naumburg/Saale 46.000 Haushalte per FTTH erschlossen.

Höttges fordert Verzicht auf Regulierung bei Glasfaserausbau

Anstatt nur zu kritisieren, müssten andere Unternehmen ebenfalls in neue Netze investieren. Sie dürften es sich nicht regulierten Märkten gemütlich machen. Höttges forderte zudem bei "neuer Glasfaser" einen Verzicht auf eine Regulierung. Damit lasse sich eine bundesweite Gigabit-Versorgung schneller erreichen. "Wir jedenfalls freuen uns über Wettbewerb. Denn wenn er fair ist, ist er gut für die Kunden", so der Telekom-Chef.

Telekom-Kundenservice will Kunden bald an ihrer Stimme identifizieren

Höttges ging auch auf den Kundenservice der Telekom ein, der Fortschritte mache. Die Beschwerden seien 2017 um 17 Prozent gesunken. "Ende des Jahres setzen wir in unseren Kundentelefonaten auf sogenannte Voice-Biometrie. Das heißt: Kunden identifizieren sich ganz einfach mit ihrer Stimme. Das lästige Suchen nach der Kundennummer entfällt. Das spart Zeit. Und das Verfahren ist eines der sichersten überhaupt", erläutert Höttges.

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Jörg Schamberg

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