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Hitachi: Mit höherer Datendichte zu vier Terabyte

Die Festplattensparte von Hitachi ist sich sicher, dass in wenigen Jahren Festplatten mit bis zu vier Terabyte auf den Markt kommen werden. Neue Nanotechnologie soll dies ermöglichen.

16.10.2007, 16:57 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Die Festplattensparte des Elektronikkonzerns Hitachi wird in den kommenden Jahren verstärkt im Nanobereich forschen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, habe man den kleinsten Festplatten-Lesekopf der Welt entwickelt.
Forschen im Nanobereich
Forschern von Hitachi ist es gelungen, die Größe von Festplatten-Leseköpfen auf 30 bis 50 Nanometer (nm) zu reduzieren. Hitachi rechnet damit, dass die neue Technik im Jahr 2009 marktreif ist. Bis 2011 soll dann das gesamte Potenzial der Technik ausgeschöpft sein. Hitachi erwartet, dass mit dieser Technik ("current perpendicular-to-the-plane giant magnetoresistive", kurz CPP-GMR) bis zu vier Terabyte Daten auf eine übliche, 3,5 Zoll große Desktop-Harddisc passen. Im Notebook-Bereich ist von bis zu einem Terabyte die Rede.
Großer Schritt
Die Terabyte-Ära erfährt durch die Forschungsergebnisse von Hitachi völlig neue Dimensionen: Mit der CPP-GMR-Technik wird es nach Angaben von Hitachi möglich sein, auf einem Quadratzoll zwischen 500 Gigabit und einem Terabit an Daten zu schreiben. Ein Quadratzoll entspricht 2,54 mal 2,54 Zentimetern, also 6,4516 Quadratzentimetern. Mit den heute üblichen Leseköpfen, basierend auf "tunnel-magnetoresistive heads" (TMR-Heads) können maximal 200 Gigabit auf ein Quadratzoll gepackt werden.

(Michael Müller)

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