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Hessen startet Breitband-Planungsportal

Das Land Hessen hat eine Planungs-Plattform für Leerrohrmanagement gestartet, auf der sich Bürger, Firmen und Kommunnen über den Stand des Breitband-Ausbaus informieren können. Dabei erhebt das System den Anspruch, konkrete Lösungsszenarien für weiße Breitbandflecken zu entwickeln.

25.10.2010, 18:01 Uhr
Paar mit Laptop© Syda Productions / Fotolia.com

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hat eine neue Planungswebsite mit einem integrierten Tool zum Leerrohrmanagement ans Netz gebracht. Das Hessische Breitband-Informationssystem (hesbis) ist ab sofort für jedermann nach einer Registrierung zugänglich.

Breitbandausbau vorantreiben

Hessen stellt seinen Kommunen, Firmen und Bürgern als erstes Bundesland eine Onlineplattform zur Verfügung, die den Breitbandausbau aktiv unterstützen soll. Das unter dem Namen "hesbis" gestartete Projekt soll Bürger, Kommunen, Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen sowie die Landesverwaltung bei der Erfassung und Planung der Infrastruktur für Hochgeschwindigkeitsnetze unterstützen. "Hesbis ist im Hinblick auf sein Datenangebot bundesweit einmalig. Wir schaffen damit ein wichtiges Instrument für die flächendeckende Versorgung Hessens mit schnellem Internet", erläuterte Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch.

Den Kern von hesbis bildet eine umfangreiche Kartengrundlage, die Daten von verschiedenen Quellen, beispielsweise Breitbandatlas und Infrastrukturkataster, eng miteinander verstrickt. Dies soll insbesondere ländlichen Regionen die Möglichkeit geben, weiße Flecken in der Breitband-Versorgung anzuzeigen und bestenfalls zu erschließen. Um den Ausbau anzukurbeln ermöglicht hesbis den Blick in die Zukunft - es besteht die Möglichkeit, potentielle Kooperationen zwischen Kommunen und Landkreisen anzeigen zu lassen, wodurch hesbis einen echten Mehrwert schaffen soll.

Saebisch ist sich sicher, dass schnelle Datenverbindungen immer mehr zur Voraussetzung vieler Wirtschaftsprozesse werden. "Breitbandförderung ist daher konkrete Wirtschaftsförderung", so der Wirtschaftssekretär.

(Michael Müller)

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