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HD Voice verbessert die Sprachqualität im E-Plus-Netz

Hinter dem leicht zu lesenden "HD Voice" verbirgt sich der Standard "Adaptive Multirate Codec / Wide-Band" (AMR-WB). Der Frequenzbereich bei Telefonaten, der sonst auf 3,4 kHz begrenzt ist, reicht bei HD Voice bis etwa 7 kHz – er verdoppelt sich also.

12.03.2014, 15:22 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Wenn am Handy plötzlich die Stimme am anderen Ende klarer und natürlicher klingt, dann könnte das daran liegen, dass beide im E-Plus-Netz telefonieren. Der Mobilfunk-Netzbetreiber hat sein UMTS-Netz flächendeckend mit "HD Voice" aufgerüstet.

Mehr Frequenzen für Telefonate

Hinter dem leicht zu lesenden "HD Voice" verbirgt sich der Standard "Adaptive Multirate Codec / Wide-Band" (AMR-WB). Der Frequenzbereich bei Telefonaten, der sonst auf 3,4 kHz begrenzt ist, reicht bei HD Voice bis etwa 7 kHz – er verdoppelt sich also.

Zudem werden störende Hintergrundgeräusche herausgefiltert, sodass das Klangbild fast dem in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht gleichen soll. Eine deutliche Verbesserung soll sogar in einer lauten und wechselhaften Umgebung wahrzunehmen sein – zum Beispiel beim Autofahren mit Freisprecheinrichtung und bei Telefonkonferenzen mit mehreren Teilnehmern.

Schon längst in anderen Netzen

Voraussetzung ist allerdings, dass beide Geräte "HD Voice" wie auch das E-Plus-Netz nutzen. Viele Smartphones verwenden bereits diese Technik – das iPhone 5 und das Samsung Galaxy S4, aber auch Mittelklasse-Handys wie das ZTE Grand S Flex.

Vodafone setzt "HD Voice" schon seit August 2013 ein, die Deutsche Telekom bereits seit November 2011.

(Peter Giesecke)

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