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Hansenet-Chef verspricht neues Mobilfunk-Produkt

Noch im Laufe des ersten Halbjahres soll bei Hansenet über die Marke Alice ein Mobilfunk-Angebot starten, das es so am Markt derzeit noch nicht gibt.

26.03.2007, 15:13 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Kaum ein Markt im Telekommunikationsbereich ist derzeit so stark in Bewegung wie der um günstige Handytarife. Nicht nur die großen Netzbetreiber bemühen sich um neue Kunden, auch Discounter und zuletzt sogar große DSL-Provider wie 1&1 und Arcor wetteifern um die Gunst der Handytelefonierer.
Neues Mobilfunk-Angebot
Auch Hansenet möchte künftig mit Mobilfunk Geld verdienen. Nach der Übernahme des Endkundengeschäfts von AOL durch die Hansenet-Muttergesellschaft Telecom Italia sind die Norddeutschen bereits jetzt am Markt präsent, planen aber einen noch größeren Wurf.
"AOL ist in Kooperation mit dem Netzbetreiber o2 bereits im Handy-Geschäft und hat bisher rund 50.000 Kunden gewonnen", sagte Hansenet-Geschäftsführer Harald Rösch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Doch das soll noch längst nicht alles gewesen sein. Noch im ersten Halbjahr werde es das Nachfolgeangebot der Hansenet-Marke Alice geben. "Dafür haben wir uns etwas Interessantes ausgedacht, das es heute am Markt noch nicht gibt. Das Angebot soll sich an den Massenmarkt wenden", sagte Rösch.
Insgesamt soll die AOL-Übernahme einen kräftigen Schub für Hansenet mit sich bringen. "Wir wollen in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erzielen und mehr als 250 Millionen Euro Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Alice-Breitband-Kunden auf 2,5 Millionen wachsen", so Rösch.
Zahl der DSL-Kunden soll steigen
Für aktuelle AOL-Kunden soll sich fast gar nichts ändern. "Irgendwann wird die Rechnung rot aussehen und nicht mehr blau, also von Alice kommen und nicht mehr von AOL", sagt Rösch. AOL-Breitband-Kunden sollen aber auf die Alice-Produkte wechseln können. "Diese Möglichkeit wird sehr gut angenommen, da die Alice-Preise wettbewerbsfähiger sind als die relativ hohen AOL-Preise", so Rösch.

(Hayo Lücke)

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