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Handywerk von BenQ Mobile steht still

Nach der Insolvenz des Handyherstellers BenQ Mobile ist die Handyproduktion am Standort Kamp-Lintfort (Niederrhein) nun endgültig eingestellt worden.

30.01.2007, 22:29 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Nach der Insolvenz des Handyherstellers BenQ Mobile ist die Handyproduktion am Standort Kamp-Lintfort (Niederrhein) nun endgültig eingestellt worden.
Blumen zum Abschied
Am letzten Arbeitstag überreichten Betriebsrat und IG Metall den noch verbliebenen Mitarbeitern Blumen zum Abschied. Gegen die frühere Handysparte von Siemens war zu Jahresbeginn das Insolvenzverfahren eröffnet worden, nachdem Insolvenzverwalter Martin Prager monatelang vergeblich nach einem Investor gesucht hatte.
Von der Insolvenz betroffen waren insgesamt rund 3000 Beschäftigte, von denen zwischenzeitlich noch ein Drittel in der Entwicklungsabteilung in München und in der Produktion in Kamp-Lintfort gearbeitet hatte. Noch in den vergangenen Wochen waren mehrere potenzielle Investoren mit Übernahmeangeboten für BenQ gescheitert, weil ihre Konzepte für die Fortführung des Unternehmens nicht akzeptiert wurden.

(Hayo Lücke)

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