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Handys: Motorola? Nein danke!

Laut einer Marktstudie der GfK verschwindet der amerikanische Handyproduzent zunehmen aus der Wahrnehmung der deutschen Konsumenten. Südkoreanische Hersteller legen hingegen deutlich zu.

09.08.2009, 11:01 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Handys aus Asien finden bei deutschen Mobilfunk-Kunden immer häufiger Verwendung. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine Marktanalyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtet, gelte dieser Trend auch für hochwertige Handymodelle, die in Verbindung mit einem zweijährigen Laufzeitvertrag verwendet werden.
Südkoreanische Produzenten beliebt
Die GfK habe in ihrer Analyse jeweils die Jahres-Quartale zwischen April und Juni verglichen und dabei insbesondere eine wachsende Beliebtheit bei Handys von Samsung und LG beobachtet. Demnach konnte Samsung um zehn Prozentpunkte zulegen, LG immerhin noch um fünf. Marktführer Nokia habe hingegen fünf Prozentpunkte eingebüßt, der durch zuletzt schwache Absatzzahlen gebeutelte Konzern Sony Ericsson büßte sogar sieben Prozentpunkte ein.
Richtig schlecht scheint es um den amerikanischen Produzenten Motorola bestellt zu sein. Weil das Geschäft mit neuen Modellen hierzulande stark vernachlässigt wird, ist Motorola fast komplett aus der Wahrnehmung der Konsumenten verschwunden. Laut GfK wählten nur noch zwei Prozent der deutschen Handykunden ein Motorola-Handy.
Insgesamt seien im ersten Halbjahr über zwei Millionen Handys weniger in Deutschland verkauft worden als im Vergleichszeitraum 2008.

(Hayo Lücke)

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