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Handys für Jugendliche besonders gefährlich?

Das Bundesamt für Strahlenschutz will 3.000 junge Menschen untersuchen, um möglichen Gefahren auf die Schliche zu kommen.

05.02.2006, 09:01 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Mit einer neuen Studie wollen Umweltmediziner klären, ob Kinder und Jugendliche als Vieltelefonierer durch Handys besonders gefährdet sind. Für die erste wissenschaftliche Studie dieser Art sollen in den beiden nächsten Jahren insgesamt 3.000 junge Menschen aus Bayern untersucht werden, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit.
Gerade Kinder und Jugendliche seien "gegenüber Mobilfunkfeldern möglicherweise besonders empfindlich", betonte BfS-Sprecher Arthur Junkert. Deshalb solle die Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München im Auftrag der BfS nun für mehr Klarheit über mögliche Zusammenhänge zwischen Mobilfunkexposition und Befindlichkeitsstörungen bei Jugendlichen sorgen.
Auswahl nach dem Zufallsprinzip
Die Studienteilnehmer werden von bayerischen Einwohnermeldeämtern nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Sie erhalten einen Fragebogen, nach dessen Rücksendung sie zu einer Befragung eingeladen werden. Dabei sollen die Kinder und Jugendlichen unter anderem Angaben zu Befindlichkeitsstörungen machen wie Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Nervosität und Schwindel. Anschließend wird über einen Zeitraum von 24 Stunden die persönliche Mobilfunkexposition der jungen Leute gemessen. Dazu erhalten die Testteilnehmer mobile Messgeräte.

(Hayo Lücke)

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