Handys

Handys bei Deutschen weiterhin ein Kassenschlager

Handys stehen auf den Einkaufslisten der Deutschen weiterhin ganz oben. Dieses Jahr sollen insgesamt 32,6 Millionen Geräte über die Ladentheken gehen.

02.07.2007, 15:54 Uhr
SMS© TristanBM / Fotolia.com

Handys bleiben auf der Einkaufsliste der Deutschen weiterhin ganz oben. Voraussichtlich 32,6 Millionen Geräte sollen 2007 insgesamt verkauft werden. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit.
Wachsende Verkaufszahlen
2006 lag der Absatz bei 32 Millionen Handys, 2005 bei 31,3 Millionen Geräten. Aufgrund leicht fallender Preise soll der Umsatz mit rund 3,9 Milliarden Euro im Vergleich zu den Vorjahren unverändert bleiben.
Gestartet ist der digitale Mobilfunk in Deutschland vor genau 15 Jahren. Am 30. Juni 1992 wurde das erste GSM-Netz frei geschaltet. Besonders stark wuchs der Markt in den Jahren 1999 und 2000 mit der Einführung von Prepaid-Karten. Mitte 2006 übertraf die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse erstmals die Anzahl der Einwohner, Ende 2006 kamen auf 100 Einwohner sogar 104 Anschlüsse. Damit liegt Deutschland deutlich vor den USA. Dort kamen auf 100 Einwohner Ende 2006 gerade einmal 76 Anschlüsse. Unterschiedliche Standards, die stärkere Regionalisierung der Anbieter und fehlende Roaming-Abkommen haben den US-amerikanischen Markt lange gehemmt.
Europa und USA verlieren Anteile
Weltweit hat die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse vor wenigen Tagen die Marke von drei Milliarden geknackt. Damit telefoniert statistisch fast jeder zweite Mensch auf der Erde mobil. Inzwischen wächst der Markt vor allem außerhalb der klassischen Hightech-Regionen Europa, USA und Japan. Bereits 2005 sank der Anteil dieser Triade an den weltweiten Mobilfunk-Anschlüssen auf unter 50 Prozent. 2010 werden die übrigen Regionen etwa zwei Drittel aller Mobilfunkanschlüsse zählen.

(Filip Vojtech)

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