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Handy des "Bild"-Chefs mit Nachricht von Ex-Bundespräsident Wulff kommt ins Museum

Das BlackBerry-Handy des "Bild"-Chefredakteurs Kai Diekmann findet einen Platz im Haus der Geschichte. Der frühere Bundespräsident Christian Wulff wollte eine Berichterstattung der "Bild" über ihn verhindern und hinterließ eine Mailbox-Nachricht auf Diekmanns Handy. Damit begann eine Affäre, die mit dem Rücktritt Wulffs endete.

27.07.2014, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Der Chefredakteur der "Bild"-Zeitung, Kai Diekmann, gibt sein Handy mit der berühmten Mailbox-Nachricht des früheren Bundespräsidenten Christian Wulff ins Museum. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" wird das BlackBerry mit der gespeicherten Botschaft Teil der Ausstellung "Unter Druck! Medien und Politik", die am 4. Dezember im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig eröffnet wird.

Handy erhält Platz im "Haus der Geschichte"

Dort könnten sich die Besucher die Nachricht anhören, mit der Wulff einen Artikel zu seinem Hauskauf verhindern wollte. Anschließend gehe das Handy ins Haus der Geschichte nach Bonn. Mit dem Hauskauf-Artikel begann die Affäre, die 2012 zu Wulffs Rücktritt führte. "Es handelt sich bei der Mailbox-Nachricht um ein Dokument der deutschen Zeitgeschichte. Deshalb gehört sie ins Museum", erklärte der Sprecher des Axel-Springer-Verlages, Tobias Fröhlich.

(Jörg Schamberg)

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