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Handy am Steuer - Polizeigewerkschaft sieht dramatische Entwicklung

Selbst diejenigen Verkehrsteilnehmer, die eine Freisprecheinrichtung benutzten, seien in der Regel so sehr von dem Gespräch in Anspruch genommen, dass ihnen die Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr fehle.

25.02.2014, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Angesichts der steigenden Zahl von Unfällen durch eine Handy-Nutzung am Lenkrad hat der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, mehr Kontrollen gefordert. Wendt sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch), das Problem sei inzwischen dramatisch. "Dieses Delikt können wir nur mit mehr Personal bekämpfen."

Gefährliche Tendenzen

Selbst diejenigen Verkehrsteilnehmer, die eine Freisprecheinrichtung benutzten, seien in der Regel so sehr von dem Gespräch in Anspruch genommen, dass ihnen die Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr fehle. "Diese Leute fahren dann an Ausfahrten vorbei oder missachten Verkehrsregeln."

Die Kontrolldichte im Straßenverkehr müsse daher durch mehr Personal verbessert werden. Zugleich begrüßte Wendt Überlegungen, nach Unfällen Handys zu beschlagnahmen und zu kontrollieren. "Da halte ich sehr viel von." Ein solches Vorgehen scheitere aber oft an der Verhältnismäßigkeit.

(Hayo Lücke)

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