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Handy-Akkus sind im Winter sensibel

Wer im Winter ein Handy nutzt, sollte Temperaturschwankungen vermeiden und damit rechnen, dass ein Akku sich schneller entlädt.

24.01.2010, 15:31 Uhr
SMS schreiben© Andres Rodriguez / Fotolia.com

Auch wenn in vielen Regionen Deutschlands das Tauwetter eingesetzt hat und von Schnee nicht mehr viel zu sehen ist, bleibt es weiter frisch und teils frostig. In den eigenen vier Wänden sorgt die eingeschaltete Heizung hingegen für Wohlfühl-Atmosphäre - und stellt das Handy als Alltagsbegleiter vor eine harte Bewährungsprobe.
Akkus entladen sich im Winter schneller
Was vielerorts nämlich unbekannt ist: Temperaturschwankungen können nicht nur den menschlichen Körper belasten, sondern sind auch für elektronische Geräte wie Handys eine echte Herausforderung. "Tiefe Temperaturen und Kälteschocks können den Handys zusetzen. Bei einem schnellen Temperaturwechsel, wenn das Handy beispielsweise direkt aus der Kälte in eine überheizte Wohnung kommt, bildet sich im Gehäuse Kondenswasser, was zu Störungen oder sogar irreparablen Schäden führen kann", warnt Tobias Luig von der E-Plus-Gruppe.
Und für alle, die sich wundern, dass im Winter das Handy schneller nach neuer Energie verlangt, hat Luig einen weiteren Hinweis. "Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts beschleunigen die Akku-Entladung." Ein Ersatzakku oder ein Ladegerät in Griffweite seien daher gerade zwischen November und Februar zu empfehlen. Wichtig sei aber auch, dass der Akku bereits Zimmertemperatur habe. Denn sei er zu kalt, könne er weniger Strom aufnehmen, so der Technik-Fachmann von E-Plus.

(Hayo Lücke)

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