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GTX 465: Nvidia jetzt mit drei DirectX-11-Chips

Nvidia hat seinen DirectX-11-Start nicht sonderlich prominent angekündigt, mittlerweile versammelt der Hersteller aber schon drei Desktop-Grafikkarten aus der neuen GTX-400-Serie. Das neueste Modell knackt jetzt die 300-Euro-Grenze.

31.05.2010, 18:23 Uhr
Datenaustausch© violetkaipa / Fotolia.com

Nachdem der zu AMD gehörende Grafikchiphersteller ATI recht lange das DirectX-11-Feld für sich allein beanspruchen konnte, sind nun die Pendants von Nvidia auf den Markt. Das erste mobile Exemplar, die GeForce GTX 480M für Laptops, kündigte sich zum Beispiel in einem mySN-Notebook an, jetzt folgt eine offizielle Ankündigung von Nvidia zur Computex-Messe in Taiwan, die sich dem Desktop-Modell GeForce GTX 465 widmet: der ersten Karte der Serie für unter 300 Euro.

GTX 465, 470 und 480

Die GeForce GTX-400-Serie basiert auf der Fermi-Architektur, unterstützt PhysX, die 3D-Vision-Technik für dreidimensionale Inhalte via 120-Hertz-Display und 3D-Brille sowie Blu-ray 3D. Mittels Nvidia SLI können entsprechende Grafikkarten außerdem miteinander gekoppelt werden, um die Leistung weiter zu steigern. Die 352 Kerne der neuen GTX 465 erreichen einen Grafiktakt von 607 und einen Prozessortakt von 1.215 Megahertz (MHz), der standardmäßig 1.024 Megabyte große GDDR5-Speicher ist mit 1.603 MHz getaktet und über ein 256-bit-Interface angeschlossen. Der maximale Stromverbrauch wird mit 200 Watt angegeben. Auch die GTX 480 ist als Desktop-Karte bereits auf der Nvidia Website zu finden, die nächst schwächere ist eine GTX 470, darauf folgt dann die neu vorgestellte GTX 465. Auf Basis der neuen Serie haben sich laut Nvidia unter anderem die Hersteller Asus, EVGA, Galaxy und MSI um entsprechende GTX 465 Karten bemüht, die ab sofort zu Preisen ab 279 Euro erhältlich sein sollen. Die GTX 480 Exemplare mit 480 CUDA-Kernen tummeln sich für rund 500 Euro in den Onlineshops, die 470er mit 448 Kernen für etwa 350 Euro.

Als weitere Neuigkeit gab Nvidia die Unterstützung von 3D-Videos aus dem Internet bekannt. Besitzer von Notebooks oder PCs mit Nvidia 3D Vision können mit Hilfe der aktuellsten Treiber und eines Microsoft Silverlight-Plug-Ins über ihren Browser auf dreidimensionale Videos zugreifen, die das 3D Vision Logo tragen.

(Saskia Brintrup)

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