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Gratis Web-TV: Miro 2.0 ist da

Das Web-TV-Tool Miro mit integriertem Video-Downloader und Player ist in einer neuen Version erschienen: wie immer kostenlos und zusätzlich im neuen Design mit weiteren Funktionen.

11.02.2009, 13:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Das umfangreiche Web-TV-Tool Miro ist jetzt in der Version 2.0 erschienen. Den Nutzer erwarten eine komplett überarbeitete Oberfläche, viele neue Funktionen und ein runderneuerter Programm-Guide.
Schnellere Downloads
Wie die Entwickler im offiziellen Miro Weblog bekannt geben, hat die Nutzergemeinde vor allem nach einer Lösung verlangt, um gleichzeitig Videos anzusehen und nach neuen Inhalten zu suchen. Mit Miro 2.0 lassen sich die Clips nun in ein neues Fenster ziehen, sodass das Hauptfenster zum Stöbern frei bleibt. Darüber hinaus können nun Streaming-Websites wie Hulu und Download-Sites in die Sidebar eingebunden und die Videos direkt heruntergeladen werden. Auch die Playlists wurden verbessert, zudem lassen sich nun auch Audio-Podcasts integrieren. Zu guter Letzt soll die Neuauflage schneller sein und weniger Arbeitsspeicher verbrauchen.
Neuer Programm-Guide
Einen Tag zuvor wurde bereits der runderneuerte Miro Guide veröffentlicht. Hierbei handelt es sich um ein Online-Verzeichnis, das alle verfügbaren Kanäle auflistet und in Kategorien einteilt, auch Shows in High Definition sind vorhanden. Da Miro nun auch Websites unterstützt, wurden diese mit in den Programmführer aufgenommen. Zusätzlich können die meisten Videos jetzt direkt im Guide als Vorschau abgespielt werden. Das Verzeichnis soll künftig weiter ausgebaut werden, mehr Web-2.0-Funktionen und auch Audio-Inhalte erhalten, um sich auch ohne Miro als Standalone-Angebot behaupten zu können.
Detaillierte Informationen liefern die Release Notes. Der neue Miro 2.0 steht auf getmiro.com zum Download für Windows, Mac OS X und Linux bereit. Das Programm setzt auf offene Standards und offenen Quellcode unter der General Public License (GPL) und wird von der Non-Profit-Organisation PCF (Participatory Culture Foundation) gestützt. Zu den Kapitalgebern zählt unter anderem die Mozilla Foundation.

(Saskia Brintrup)

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