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Gratis-SIM-Karten - freenet widerspricht Vorwürfen

Die Verbraucherzentrale hatte vor unaufgefordert verschickten o.tel.o-SIM-Karten durch mobilcom-debitel gewarnt. Der Provider widerspricht nun vehement dem entstandenen Eindruck, es handele sich um eine neue Vertriebsstrategie.

14.03.2011, 15:06 Uhr
Smartphone© goodluz / Fotolia.com

Große Aufregung um kostenlose SIM-Karten von o.tel.o, die angeblich ohne Aufforderung an diverse Kunden verschickt wurden. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hatte vor entsprechenden "Verträgen" gewarnt, die sich letztlich aber als für Kunden ungefährliche, weil ohne monatliche Fixkosten ausgestattete Prepaid-Karten entpuppten. Nun hat mobilcom-debitel den Angaben der Verbraucherschützer widersprochen, die SIM-Karten unaufgefordert verschickt zu haben.

Bewusste Teilnahme durch Internet-Gewinnspiele

Der Versand der Gratis-Karten sei entgegen der vielerorts entstandenen Interpretation keine neue Vertriebsstrategie von mobilcom-debitel, teilte das Unternehmen auf Anfrage von onlinekosten.de schriftlich mit. Vielmehr habe es sich um eine gezielte (zwischenzeitlich beendete) Aktion eines Vertriebspartners gehandelt, bei der die o.tel.o-SIM-Karten zum Beispiel über die Adresse callprof.de/winbiz/website/ipad durch die Kunden bestellt worden seien. Nach Angabe von Name und Adresse seien die SIM-Karten anschließend an die hinterlegten Daten versandt worden, so freenet.

Freenet richtet Reklamations-Nummer ein

Alle Kunden, die im Nachhinein kein Interesse an einer Nutzung der SIM-Karte haben, können sie über mobilcom-debitel jederzeit deaktivieren lassen. In diesem Zusammenhang würden auch alle Kundendaten gelöscht, heißt es. Für weitere Reklamationen steht allen Kunden die Festnetz-Telefonnummer 0361/563001090 sowie die E-Mail-Adresse reklamation-otelo@md.de zur Verfügung.

(Hayo Lücke)

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