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Googles gute Tat für die Open-Source-Community

Konkurrenz zu SourceForge soll Googles "Project Hosting" nicht sein. Stattdessen sollen die Bedürfnisse einzelner Entwickler gestillt werden - wie die aussehen, ist aber noch nicht ganz klar.

01.08.2006, 07:58 Uhr
Google© Google

SourceForge ist der Platzhirsch im Bereich Open-Source-Projekthosting - und Google will hier kein Konkurrent werden. Bei SourceForge freut man sich auch erstmal über alles, was der Open-Source-Community hilft. Google hingegen startet seinen Service wie gewohnt als Betaversion - somit steht noch gar nicht im Detail fest, wie der Community geholfen werden kann.
Mal gucken, was so geht
Google hat nun seinen "Service für die Open-Source-Community" namens "Project Hosting" vorgestellt. Gerüchte hierzu gab es bereits seit einiger Zeit. Nun ist der Service da und soll keine Konkurrenz für die bisherige Nummer Eins Sourceforge darstellen, sondern vielmehr eine Alternative. So will Google nach eigener Auskunft prüfen, was mit der eigenen Infrastruktur machbar sei im Sinne des Community Spirits der Open-Source-Szene. Orientieren will man sich besonders an den Bedürfnissen einzelner Entwickler. Großprojekte oder gar Unternehmen seien nicht sonderlich gefragt.
What a geek wants...
Klar ist: Standardlösungen wie beispielsweise Bugzilla braucht die Szene anscheinend nicht - dieses Tool bleibt außen vor. Beim Bugtracking setzt Google auf eigene Lösungen. Auch beim Thema Suche nimmt Google Bewährtes aus dem eigenen Hause. Was sonst noch so passieren soll (und bereits passiert ist), erfährt man in einem FAQ, welches über die weiteren Vorgehensweisen und künftige Ideen informiert. Welche Funktionen von SourceForge auch auf "Project Hosting" bereitstehen sollen, ist hingegen noch unklar.
Wie die Community also gewinnbringend im Sinne der Open-Source-Idee bedient werden kann, steht noch nicht im Detail fest. Sicher ist allerdings, dass Google bisher immer für gewaltige Unruhe sorgte, wenn neue Felder beackert wurden. Daran wird sich auch diesmal sicher nicht viel ändern.

(Stephan Humer)

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