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Google wirft China verdeckte Blockade von Gmail vor

Der US-Internetkonzern kämpft in China weiter mit Schwierigkeiten. Seit Monaten hätten chinesische Gmail-Nutzer Probleme Mails zu versenden. Google macht die chinesische Regierung verantwortlich.

21.03.2011, 14:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Google beschuldigt die chinesische Regierung, den E-Mail-Dienst des Suchmaschinenanbieters heimlich massiv zu stören. Seit einigen Monaten hätten chinesische Gmail-Nutzer zunehmend Probleme, Mails zu senden oder sie als ungelesen zu markieren.

Google: Regierung blockiert Server

"Es gibt keine Probleme auf unserer Seite, wir haben das ausführlich geprüft", sagte ein Google-Sprecher dem Branchendienst "c'net". "Das ist eine Regierungsblockade, die sorgfältig so gestaltet ist, dass sie wie ein Problem von Google aussieht."

Anfang 2010 hatte sich Google geweigert, die staatlichen Auflagen der Selbstzensur in China zu akzeptieren und zog sich in Folge des Streits aus dem Markt zurück. Wiederholt warf das Unternehmen der chinesischen Regierung verdeckte Hackerangriffe und Sabotage vor. Der damalige Streit um Zensurauflagen wurde auch angefeuert durch den Verdacht, dass sich chinesische Regierungsstellen Zugang zu Servern von amerikanischen Unternehmen verschafft sowie Mail-Konten von Aktivisten ausspioniert haben sollen. Im Juli des vergangenen Jahres hatte Google eine neue Lizenz für seine Geschäfte in China erhalten.

(Jörg Schamberg)

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