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Google+ wächst und erlaubt, Kreise zu teilen

Mit Hilfe selten vorkommender Nachnamen errechnet Paul Allen von FamilyLink, wie viele Nutzer Google+ vorweisen kann - nun sollen es 50 Millionen sein. Außerdem: Das Google-Netzwerk bietet die Möglichkeit, ganze Kreise mit anderen zu teilen.

27.09.2011, 10:45 Uhr
Google© Google

In den vergangenen Wochen und Tagen haben sich Google+ und Facebook einen Zweikampf geliefert. Facebook hat mit seinen neuen, automatischen Freundeslisten den so genannten Kreisen (Circles) von Google+ gekontert, den Nachrichtenstrom überarbeitet und eine Art Zeitleiste des Lebens eingeführt, um den rund 750 Millionen Mitgliedern neue Funktionen zu bieten. Auch Google ist bestrebt, den Nutzen seines soziales Netzwerk stetig zu vergrößern, zum Beispiel mit Spielen, zunächst gilt es aber, den Kundenstamm aufzustocken. Mittlerweile soll das Netzwerk des Facebook-Konkurrenten mehr als 50 Millionen Nutzer erreichen, wie Paul Allen von FamilyLink, einem Familien-Netzwerk, in einem Google+-Beitrag schreibt.

2 Millionen neue Nutzer pro Tag

Laut Allen, der sich auf seinem Profil selbst als "inoffiziellen Statistiker von Google+" beschreibt, soll Google in einer Zeitspanne von einigen Tagen vor bis einige Tage nach dem Wochenanfang voraussichtlich die 50-Millionen-Nutzer-Grenze überschreiten beziehungsweise überschritten haben. Für alle Nutzer ab 18 Jahren uneingeschränkt geöffnet ist Google+ jetzt seit rund einer Woche, Paul Allen zufolge ist das Netzwerk seitdem pro Tag um mindestens 4 Prozent gewachsen, was einem Zuwachs von zwei Millionen Mitglieder täglich bedeutet. Wenn es in diesem Tempo weiterginge und Facebooks Nutzerzahlen stagnierten, hätte Google+ also in etwa einem Jahr aufgeholt. Doch bis dahin kann sich auf beiden Seiten noch einiges ändern.

Bei seinen Erhebungen stützt sich Allen auf Nutzer mit seltenen Familiennamen. Als Basis dient eine Liste mit 400 Nachnamen, die in den USA selten vorkommen, sich aber auch in Ländern wie Indien, Deutschland, Italien, Japan oder Frankreich finden. Je nach Wachstum innerhalb dieser Gruppe schließt er dann auf die gesamte Zuwachsrate und die Nutzerzahl im Allgemeinen, wie er in seinen Beiträgen ausführt.

Personen in Kreisen mit anderen teilen

Google+ hat derweil gerade die Möglichkeit hinzugefügt, die eigenen Kreise mit anderen zu teilen. Dabei werden nur die Personen in den Kreisen, nicht aber der Name der jeweiligen Kontaktliste, weitergegeben.

(Saskia Brintrup)

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