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Google und Microsoft streiten um DoubleClick

Kampf der Giganten: Das US-Unternehmen DoubleClick, Anbieter für Online-Marketing-Lösungen, plant derzeit einen Verkauf. Nachdem bereits Microsoft, Yahoo und AOL um das Unternehmen buhlten, stieg nun auch Google mit ein.

04.04.2007, 12:54 Uhr
Google© Google

Berichten des Wall Street Journals (WSJ) zufolge plant DoubleClick, einer der größten Online-Werbevermarkter, einen Verkauf, und schart bereits prominente Interessenten um sich. Das Unternehmen habe bereits Gespräche mit Microsoft, Yahoo, AOL und, seit kurzem, Google, geführt.
Google gegen Microsoft
Der derzeitige Mehrheitseigner von DoubleClick ist der Finanzinvestor Hellman & Friedman, der das Unternehmen im Jahr 2005 für rund 1,1 Milliarden US-Dollar gekauft hat. Wie das WSJ weiter berichtet, schwebt dem jetzigen Besitzer ein Verkaufspreis von mindestens zwei Milliarden US-Dollar vor. Zunächst rangen Microsoft, Yahoo und AOL um den Online-Werbebroker. Nun kündigte auch der Suchmaschinenbetreiber Google sein Interesse an.
Kaufpreis bei über zwei Milliarden US-Dollar
Der potenzielle Kaufpreis habe nun die Zwei-Milliarden-Marke überschritten. Es sei jedoch möglich, dass Microsoft sein Gebot weiter erhöhe, um Google den Rang abzulaufen. Ob AOL zu diesen Konditionen weiterhin am Ball bleibt, sei unklar. DoubleClick habe sich für den Verkauf einen günstigen Zeitpunkt ausgesucht, da der Online-Werbemarkt stetig wächst. Wie die Nachrichtenagentur pte unter Berufung auf das WSJ am heutigen Mittwoch berichtet, hat das Unternehmen zudem eine Werbebörse angekündigt, die den Wert des Unternehmens weiter steigern soll.

(Saskia Brintrup)

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