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Google Maps: Keine Wolken trüben mehr den Blick

In der Weltansicht von Google Maps und Google Earth hat das Unternehmen den Ausblick von allen Wolken befreit.

28.06.2013, 13:31 Uhr
Google© Google

Wer in Google Maps die Perspektive eines Satelliten einnimmt, möchte die Beschaffenheit des Bodens sehen und nicht auf Wolken starren. Zumindest in der kleinsten Auflösung mit Blick auf die gesamte Erde hat Google die Ansicht nun von allen Wolken befreit. Dies gilt für Google Maps wie auch für Google Earth. In der Weltansicht ist nur klarer Himmel zu sehen. Dies gab Google in mehreren Blogs bekannt.

Die Welt ein Bild mit 800.000 Megapixeln

Der Suchmaschinenbetreiber hat aber nicht gewartet, bis in einer bisher mit Wolken verhangenen Region die Sicht frei war, und schnell einen Satelliten vorbeigeschickt. Das Unternehmen wertete stattdessen mehrere hundert Terabyte aus, die vom Satelliten Landsat 7 stammen, der von der NASA und von der US-Behörde United States Geological Survey (USGS) betrieben wird. In einigen Fällen wurden dutzende Bilder eines einzigen Fleckens verwendet.

Aus all diesen Daten konnte Google dann die Wolken herausrechnen – auch in Gegenden, wo naturgemäß immer Wolken am Himmel hängen, wie den Tropen. Was der Nutzer sieht, ist also kein Foto der Erde, sondern das Ergebnis einer aufwendigen Rechnung. Die neue Weltansicht ist ein Bild mit 800.000 Megapixeln. Ein einzelner Punkt repräsentiert eine Fläche mit einem Durchmesser von 15 Metern.

Neues Kartenmaterial von entlegenen Regionen

Neues Kartenmaterial ist auch hinzugekommen, aber nur in Regionen, für die bisher keine hochauflösenden Bilder vorlagen – zum Beispiel in Russland, Indonesien und Zentralafrika. Nur hier erhält der Betrachter auch bessere Ansichten, wenn er tief in die Karte hineinzoomt.

(Peter Giesecke)

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