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Google macht Zugeständnisse

Die EU-Kommission nimmt die geplante Übernahme des auf Internet-Werbung spezialisierten Unternehmens DoubleClick durch den US-Internetsuchdienst Google genauer unter die Lupe.

22.10.2007, 16:16 Uhr
Google© Google

Die EU-Kommission nimmt die geplante Übernahme des auf Internet-Werbung spezialisierten Unternehmens DoubleClick durch den US-Internetsuchdienst Google genauer unter die Lupe. Die Frist für eine wettbewerbsrechtliche Entscheidung, die in dieser Woche ausgelaufen wäre, sei auf den 13. November verlängert worden, teilte die Behörde in Brüssel mit.
Zugeständnisse von Google
Google habe bestimmte Zugeständnisse angeboten, um die Genehmigung für die Übernahme zu bekommen, sagte ein Sprecher der Behörde. Diese Angebote, zu denen die Kommission keine genaueren Angaben machte, müssten zunächst geprüft werden. Bei solchen Zugeständnissen für die Wettbewerbsbehörde handelt es sich meisten um die Aufgabe einzelner Geschäftsbereiche.
Der Software-Konzern und Google-Konkurrent Microsoft hatte vergangenen Monat in einer Anhörung des US-Senats davor gewarnt, die umgerechnet 2,2 Milliarden Euro teure Übernahme von DoubleClick stelle eine Gefahr für den Datenschutz und den Wettbewerb dar. DoubleClick platziert auf Computern, mit denen das Internet genutzt wird, so genannte Cookies, die Aufschluss über die Surfgewohnheiten eines Computernutzers erlauben. Datenschützer fürchten negative Folgen durch einen Zusammenschluss der umfangreichen Datenbanken von Google und DoubleClick.

(Hayo Lücke)

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