Google stellt Neuheiten vor

Google I/O: Android "N" soll sicherer werden - "Daydream" als Plattform für virtuelle Realität

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat Google am Mittwoch unter anderem Details zur nächsten Android-Version "N" bekanntgegeben. Zudem geht der US-Konzern mit der Plattform "Daydream" für virtuelle Realität an den Start. Neue Features für Computer-Uhren bietet die neue Software Android Wear 2.0.

Jörg Schamberg, 18.05.2016, 21:54 Uhr (Quelle: DPA)
Android BetriebsystemDie kommende Android-Version, bislang nur unter dem Arbeitstitel "N" bekannt, soll mehr Sicherheit bieten.© i12 GmbH

Bei der nächsten Android-Version, die bisher nur unter dem vorläufigen Namen "N" bekannt ist, verbesserte Google unter anderem die Sicherheit. Mit der Funktion "Instant Apps" sollen Anwendungen in kleinen Teilen heruntergeladen werden können - und damit schon ohne lange Ladezeiten sofort laufen können.

Android "N": Mehr Leistung, geringerer Energieverbrauch

Android "N" soll zudem eine bessere Leistung bei der Grafikdarstellung bieten. Auch der Speicherverbrauch sowie der Energieverbrauch von Googles neuester Version seines mobilen Betriebssystems sollen reduziert werden. System-Updates sollen sich außerdem im Hintergrund lassen lassen. Mit an Bord sollen auch 72 neue Emojis sein. Den finalen Namen hat Google für die nächste Android-Version angeblich noch nicht gefunden. Auf der Android-Webseite bittet der US-Konzern die Internetnutzer um aktive Mithilfe bei der Suche nach einem geeigneten Namen.

Google geht mit VR-Plattform "Daydream" an den Start - virtuelle Realität hält auch auf YouTube Einzug

Mit der eigenen Plattform "Daydream" (Tagtraum) für Inhalte, mit denen man in virtuelle Welten eintauchen kann, will Google auch dieses Wachstumsfeld besetzen. Der Schritt soll dafür sorgen, dass auf Geräten mit dem Google-System Android von verschiedenen Herstellern eine gleich hohe Qualität gewährleistet ist. Führende Smartphone-Hersteller seien bereits an Bord, sagte der zuständige Google-Manager Clay Bavor. Als Inhalte-Partner sind unter anderem Medienunternehmen dabei.

Auch die hauseigene Videoplattform kommt zum Einsatz: "Wir haben YouTube von Grund auf neu für virtuelle Realität umgebaut", sagte Bavor. Eine neue Brille für die Anzeige von VR-Inhalten, über die vor der Konferenz spekuliert wurde, gab es dagegen zunächst nicht zu sehen. Unter anderem Facebook setzt ebenfalls massiv auf virtuelle Realität, auch für die künftige Video-Kommunikation zwischen den Nutzern.

Neue Software-Version Android Wear 2.0 für Computer-Uhren

Nutzer von Computer-Uhren mit Googles Betriebssystem werden künftig auch Text mit Hilfe einer kleinen Tastatur und Schrifterkennung eingeben können. Das gehöre zu den Funktionen der neuen Software-Version Android Wear 2.0, sagte der zuständige Google-Manager David Singleton. Außerdem sollen alle Apps künftig direkt auf den Uhren laufen und damit grundsätzlich auch ohne eine Verbindung zum Smartphone auskommen können.

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