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Google-Gründer parken Privatjets vor der Haustür

Für 1,3 Millionen Dollar im Jahr ist es den beiden Google-Gründern gestattet, eine Startbahn der US-Weltraumbehörde NASA zu nutzen.

15.09.2007, 09:01 Uhr
Google© Google

Die beiden Gründer der Internet-Suchmaschine Google, Larry Page und Sergey Brin, können ihre Flugzeuge dank der US-Weltraumbehörde NASA in der Nähe ihrer Büros parken. Eine hohe Millionensumme macht es möglich.
Die "New York Times" berichtete, die NASA haben den beiden Unternehmern erlaubt, für 1,3 Millionen Dollar (umgerechnet rund 930.000 Euro) Jahresgebühr eine Startbahn unweit des Firmengeländes zu nutzen. Damit verlieren die beiden Milliardäre keine Zeit mehr im Stau auf dem Weg zu den Flughäfen von San Francisco und San Jose, wo sie bislang ihre Boeing 767 und ihre beiden Gulfstream-Privatjets abgestellt hatten.
Exklusive Erlaubnis
Die NASA hatte Page und Brin im August die einmalige Ausnahmegenehmigung erteilt, den etwa sieben Autominuten vom Google-Sitz entfernten Flughafen in Moffett Field anzufliegen. Als Gegenleistung bekam die NASA neben der Jahresgebühr die Erlaubnis, bei einigen Flügen wissenschaftliche Messgeräte an Bord aufzubauen. Laut "New York Times" hatten bislang mehrere reiche Geschäftsleute vergeblich versucht, ihre Jets auf dem NASA-Flughafen abzustellen.
Die Boeing der beiden Firmengründer, über deren Privatleben nur wenig bekannt ist, ist immer wieder Gegenstand von Spekulationen. So hatten US-Zeitungen im vergangenen Jahr berichtet, an Bord seien Doppelbetten aufgestellt worden.

(Hayo Lücke)

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