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Google Glass verursacht Kopfschmerzen - Google empfiehlt keine Dauernutzung

Die Beschwerden über Kopfschmerzen nach der Nutzung der Datenbrille Google Glass häufen sich. Googles Antwort überrascht: Die Brille sei für Mikro-Interaktionen konzipiert und nicht für eine Dauernutzung ausgelegt.

23.05.2014, 17:31 Uhr
Google© Google

Kaum hat Google den freien Verkauf seiner Hightech-Brille Google Glass, gestartet, häufen sich die ersten Beschwerden. Wie zwei Mitarbeiter von Betabeat berichten, verursacht die Brille Augen- und Kopfschmerzen. Google selbst reagiert gelassen und verweist auf seinen Support.

"Krieg und Frieden" sollte man nicht lesen

Laut einem Firmensprecher sei Google Glass für Mikro-Interaktionen ausgelegt, so stehe es auch auf Googles Hilfeseiten. Für ein ständiges Starren auf den Bildschirm, einen Freitag-Abend-Filmmarathon oder gar dem Lesen von "Krieg und Frieden" sei die Brille nicht entwickelt worden, so der Sprecher. "Wer eine neue Brille bekommt oder zum ersten Mal eine trägt, braucht immer eine gewisse Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Bei Einigen trifft dies auch auf Google Glass zu", so der Mitarbeiter wörtlich.

Der Optometrist Eli Peli erklärte auf Nachfrage von Betabeat, dass die Augenmuskulatur in erster Linie für die Schmerzen verantwortlich ist. Dies läge an der ungünstigen Platzierung der Einblendungen am oberen rechten Rand. Google selbst hatte sich für diese Lösung entschieden, damit die Sicht des Trägers nicht zur sehr eingeschränkt wird.

(Marcel Petritz)

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