News

Google floriert weiter - Motorola mit dickem Minus

Update: Der US-Internetkonzern Google bleibt eine Geldmaschine. Im Schlussquartal verdiente das Unternehmen aus dem Silicon Valley dank eines florierenden Werbegeschäfts unterm Strich 3,4 Milliarden Dollar.

30.01.2014, 23:24 Uhr (Quelle: DPA)
Google© Google

Der Internetkonzern Google bleibt eine Geldmaschine. Dank des florierenden Werbegeschäfts verdiente das US-Unternehmen im Schlussquartal 2013 3,4 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro). Das war ein Plus von 17 Prozent im Jahresvergleich, wie Google nach US-Börsenschluss am Donnerstag in Mountain View mitteilte.

Motorola vermiest die Stimmung

Die Handytochter Motorola blieb indes ein Verlustbringer. Sie verlor operativ 384 Millionen Dollar und damit mehr als doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Google hatte Motorola vor weniger als zwei Jahren übernommen und verkauft die Sparte nun an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo weiter, der sein Smartphone-Geschäft ausbauen will.

Der Umsatz von Motorola war trotz neuer Modelle wie Moto X zuletzt um ein Viertel gefallen, auf nicht einmal mehr 1,2 Milliarden Dollar. Der Markt wird von Samsung und Apple beherrscht.

Die Werbung boomt

Dagegen stiegen Googles Einnahmen aus der Internetwerbung kräftig an. Hier ist der Konzern der Platzhirsch. Google verdient vor allem an Textanzeigen im Umfeld seiner Suchmaschine. Der Konzern breitet sich aber auch bei den grafischen Werbeanzeigen aus, den sogenannten Bannern. Rivalen sind Yahoo, das zuletzt weniger erfolgreich war, und Facebook, das von einem boomenden Werbegeschäft auf Smartphones profitiert.

Insgesamt erreichte Googles Umsatz im Schlussquartal 16,9 Milliarden Dollar und lag damit um 17 Prozent über dem Vorjahreswert. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Die Aktie stieg nachbörslich um 4 Prozent.

Das Wachstum wurde vor allem von einem Anstieg der Klicks auf Anzeigen im Umfeld der Internet-Suche um 31 Prozent angetrieben. Zugleich sanken die Einnahmen pro angeklickte Anzeige um elf Prozent, das liegt unter anderen an niedrigeren Anzeigenpreisen auf Smartphones.

(Hayo Lücke)

Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang