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Google Fiber: Gigabit-Internet für weitere US-Städte

Google will sein Glasfaser-Projekt "Google Fiber" auf weitere US-Städte ausdehnen. Der Internetkonzern nannte am Mittwoch neun Metropolregionen mit 34 Städten als mögliche neue Kandidaten für das schnelle Gigabit-Internet.

20.02.2014, 14:15 Uhr
Google© Google

Google treibt sein "Google Fiber"-Projekt weiter voran. Zu den drei US-Städten Kansas City, Austin und Provo sollen sich weitere Städte gesellen, die demnächst über ein Glasfasernetz mit schnellem Internet im Gigabit-Tempo versorgt werden könnten. Im Google Fiber Blog nannte der Internetkonzern am Mittwoch neun US-Ballungsräume mit insgesamt 34 Städten als potentielle Kandidaten für die Teilnahme an Google Fiber.

Entscheidung zum Jahresende

Zu den ausgewählten neun Metropolregionen zählen Atlanta, Charlotte, Nashville, Salt Lake City, San Antonio, Phoenix, Portland, Raleigh-Durham und San Jose. Google will nach den Erfahrungen in den ersten drei Gigabit-Städten dabei helfen, weitere ultraschnelle Netzwerke in den USA zu errichten. Mit den oben aufgeführten Städten will der Suchmaschinenbetreiber künftig eng zusammenarbeiten, um zu erkunden, ob sie mit Gigabit-Internet versorgt werden können. Zum Jahresende soll die Entscheidung fallen, welche der Städte an dem Projekt teilnehmen werden.

Für jede der Städte würden detaillierte Studien erstellt, die unter anderem die Topografie, die Bevölkerungsdichte und die lokale Infrastruktur berücksichtigen.

Städte müssen Daten zur Infrastruktur liefern

Die Städte selbst müssen Google Informationen liefern zu bestehenden Wasser-, Gas- und Stromleitungen, so dass der Konzern einen Überblick darüber erhält, wo sich Glasfaserleitungen bestmöglich verlegen lassen. Existierende Infrastruktur sollte möglichst mitgenutzt werden können, so dass Straßen nicht unnötig aufgerissen werden müssen.

Google würde Gigabit-Speed nach eigenen Angaben zwar gerne in jede der 34 ins Auge gefassten Städte bringen, am Ende des Auswahlprozesses könnten einige der Kandidaten jedoch scheitern. Dennoch würden sie von den Erfahrungen profitieren können, die sie durch die Zusammenarbeit mit Google gewonnen haben. Die Städte seien dann besser für andere Provider vorbereitet, die ein Gigabit-Netz in der jeweiligen Stadt bauen wollen.

(Jörg Schamberg)

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