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Google: Behörden verlangen immer häufiger Auskunft über Nutzer

Die Zahl der von Polizei und Justiz gestellten Anfragen nach Nutzerdaten von Google-Diensten stieg laut Google im zweiten Halbjahr weltweit auf 21.389 an. Deutschland liegt mit 1.550 behördlichen Auskunftsersuchen auf dem vierten Platz.

26.01.2013, 09:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Polizei und Justiz verlangen immer häufiger Auskunft über Nutzer von Google-Diensten. Im zweiten Halbjahr 2012 stieg die Zahl der Behörden-Anfragen nach Nutzerdaten um 17,2 Prozent auf 21.389, wie Google am Mittwochabend mitteilte. Die Anzahl der betroffenen Nutzer ging dagegen leicht zurück, auf 33.634.

Exzessive Anfragen nach Nutzerinformationen

Die Zahl der Anfragen aus Deutschland stagnierte bei 1.550. Damit liegt Deutschland europaweit an zweiter Stelle hinter Frankreich, und an vierter Stelle weltweit. Die meisten Anfragen kommen aus den USA. Nicht allen Anfragen kommt Google nach.

Google will mit der Veröffentlichung der Zahlen auf die seiner Ansicht nach exzessiven Anfragen nach Nutzerinformationen aufmerksam machen. "Wir teilen solche Zahlen seit 2010 mit, weil es wichtig ist, dass die Menschen verstehen, wie sie vom Vorgehen der Behörden betroffen sind", heißt es im Firmenblog. Daten zu Löschanfragen sollen separat veröffentlicht werden.

(Jörg Schamberg)

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