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GMX startet neuen Multi-Messenger

Der Tochterkonzern von United Internet setzt künftig verstärkt auf Kommunikation. Auf der Cebit kündigte das Unternehmen unter anderem einen neuen Messenger an.

15.03.2007, 15:46 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

GMX steigt in den Markt für Instant-Messaging ein. Die United-Internet-Tochter kündigte heute anlässlich der Cebit einen neuen Messenger an, der unter dem Namen "MultiMessenger" verbreitet wird und ab dem zweiten Quartal dieses Jahres verfügbar sein soll.
Stichwort: "Multi"
Der MultiMessenger soll kompatibel zu allen gängigen Messengern sein. Das kleine Chat-Programm ist am PC sowie auf dem Mobiltelefon einsetzbar. Unterwegs kann der Nutzer es außerdem direkt vom USB-Stick starten. Die Software unterstützt die gängigsten Messenger-Protokolle, wie Jabber, ICQ, AOL Messenger, Yahoo Instant Messenger und MSN. Zudem soll er mit den anderen Diensten des Unternehmens harmonieren: "Wer mit dem Messenger online ist, wird automatisch über neue E-Mails im GMX-Postfach informiert", sagte GMX-Geschäftsführerin Eva Heil.
Der Sprung auf den Messenger-Markt erfolgt spät, so sind doch bereits zahlreiche dieser kleinen Chat-Programme über das Internet erhältlich. Neue User will GMX unter anderem mit so genannten Skins locken. Jeder Nutzer soll dem Messenger ein individuelles Aussehen verpassen können. Außerdem wird der neue Multi-Client Multimedia-Funktionen, wie Sprache und Video unterstützen. Einzige Voraussetzung für die Anmeldung zum GMX Messenger wird der Besitz einer GMX-Mailadresse sein, die kostenlos erhältlich ist. Derzeit befindet sich die Software noch in der Testphase. Nach dem offiziellen Startschuss soll der neue Messenger auch bei den Konzernschwestern web.de und 1&1 verfügbar sein.
Bekannt wurde GMX vor allem mit einem kostenlosen E-Mail-Dienst, der bis zum Sommer dieses Jahres einen Relaunch erfahren soll. Bis Ende vergangenen Jahres bot das Unternehmen auch eigene DSL-Tarife an. Diese Zeiten sind vorbei: Über die GMX-Internetseite wird nur noch auf die neuen 1&1-Tarife verwiesen.

(Denise Bergfeld)

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