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GMX öffnet VoIP für alle Mitglieder

GMX bietet seinen 7,5 Millionen aktiven Mitgliedern das "netphone" an. Auch User mit Freemail-Account können jetzt Gratisgespräche führen.

11.01.2005, 15:25 Uhr
DSL-Anschluss© IKO / Fotolia.com

Auch GMX-Mitglieder ohne GMX-DSL-Zugang bekommen jetzt GMX netphone. Das VoIP-Angebot des Freemail-Anbieters erlaubt kostenlose Telefonie zu allen GMX-Usern und verbindet für 1 Cent pro Minute ins deutsche Festnetz.
Herkömmliche Telefonnummer vorausgesetzt
GMX öffnet sein VoIP-Angebot, wie die Konkurrenz von zum Beispiel web.de, Sipgate oder freenet, allen Nutzern. Das ist die Voraussetzung, um die geplante "breite Vermarktung von IP-Telefonie", die Eva Heil, Marketingleiterin von GMX, ankündigt, durchsetzen zu können. Neben einer kostenlosen Mitgliedschaft bei GMX benötigen die Nutzer einen beliebigen Breitband-Internet-Zugang, die kostenlose VoIP-Software von GMX und ein Headset, um über das Internet zu telefonieren. Außerdem muss der Nutzer über eine herkömmliche Telefonnummer verfügen, denn die wird als Anschlusskennung bei GMX verwendet. Breitbanduser ohne Telefonanschluss gucken bei GMX also in die Röhre.
Mit die günstigsten Tarife
Gespräche zwischen GMX netphone-Usern sind stets kostenlos, egal, wo auf der Welt sie sich befinden. Ein Anruf ins deutsche Festnetz kostet einheitlich 1 Cent pro Minute, die D-Mobilfunknetze werden zu einem Minutenpreis von 19,9 Cent und die E-Netze für 24,9 Cent pro Minute erreicht. Damit liegt GMX mit der Schwester 1&1 gleich auf und ganz vorne bei den Anbietern ohne Grundgebühren oder Einrichtungskosten.
VoIP auch ohne PC möglich
GMX vertreibt mit seinen DSL-Tarifen für zusätzliche einmalige 29,90 Euro auch die DSL-Router von FRITZ!, an die herkömmliche Telefone angeschlossen werden können. Damit ist günstiges VoIP-Telefonieren auch ohne PC möglich.
Alle gängigen Features sind dabei
Die Features des GMX netphone sind Standard: Wie bei herkömmlichen Telefonverbindungen werden Uhrzeit, Dauer und Gesprächsziel als Einzelverbindungsnachweis dokumentiert. Der Kunde hat die Wahl zwischen verschiedenen Klingeltönen und kann sich entscheiden, ob seine Rufnummer angezeigt oder unterdrückt werden soll.
Weitere Informationen rund um das Thema "Voice over IP" finden Sie in unserem umfangreichen Special.

(Steffen Moritz)

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