Dank Fördermitteln

Glasfaserausbau in Münster: "Weiße Flecken" werden erschlossen

Mit schnellen Glasfaserleitungen sollen nun auch über 2.000 Gebäude in den bislang unterversorgten Gebieten der Stadt Münster an das bestehende Glasfasernetz angebunden werden. Noch in diesem Monat starten die Ausbauarbeiten.

Jörg Schamberg, 02.09.2020, 10:22 Uhr
Glasfaser KabelDie Tiefbauarbeiten für den Glasfaserausbau in Münster starten Mitte September. (Symbolbild)© alho007 / Adobe Stock

Die Stadtwerke Münster bauen ihr Glasfasernetz in der nordrhein-westfälischen Stadt Münster weiter aus. Mitte September 2020 beginne der Ausbau in den sogenannten "weißen Flecken", den bislang unterversorgten Bereichen von Münster. Los gehen soll es zunächst in zwei von insgesamt zehn Ausbaugebieten. Möglich werde die dortige Glasfasererschließung durch das Bundesförderprogramm Breitband.

Highspeed-Internet für über 2.000 Gebäude

In den bislang unterversorgten Gebieten von Münster sollen 2.008 Wohnhäuser, 93 Gewerbeobjekte, elf Schule und zwei Krankenhäuser an das Glasfasernetz angebunden werden. Der Bund fördert den Glasfaserausbau in der Stadt mit 16,5 Millionen Euro, vom Land NRW fließen Fördermittel in Höhe von 13,2 Millionen Euro. Die Stadt Münster steuert einen Eigenanteil von 3,3 Millionen Euro bei.

Zunächst würden Mitte September die Tiefbauarbeiten im Bereich Hiltrup-Ost an 36 Adressen beginnen. Gleichzeitig werden im Bereich des Gewerbegebiets Loddenheide insgesamt 30 Objekte mit Glasfaser erschlossen. Die Bauzeit betrage nach Angaben der Stadtwerke Münster jeweils rund vier Monate.

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