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Gizmo kann jetzt auch mit Asterisk

Die kostenlose Telefon-Software Gizmo unterstützt in der neuen Version auch Asterisk und weitere SIP-basierte Telefonanlagen zur parallelen Nutzung.

26.05.2006, 08:15 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Das Gizmo Project des kalifornischen Unternehmens SIPphone Inc. ist jetzt in der neuesten Version 2.0 erschienen. Der Service, der sich als Konkurrent zu Skype sieht, stellt ebenfalls ein kostenloses Softphone zur Verfügung, mit dem kostenlose netzinterne Gespräche möglich sind so wie auch kostenpflichtige Telefonate in andere Netze weltweit. Gizmo ist jetzt auch kompatibel zu der Software-Telefonanlage Asterisk.
Telefonanlage überall
Damit können Nutzer parallel auf ihren Gizmo Project Account zugreifen und Telefonate über andere SIP-basierte Server führen, wie Asterisk PBX, Switchvox, epygi und andere. Die neue Funktion soll sich für besonders mobile Gizmo-Nutzer lohnen: sie sind jederzeit und überall auch über ihren Büroanschluss erreichbar. Gizmo könne dabei auch problemlos Firewalls und Router überwinden, um eine Verbindung herzustellen. Wer Asterisk über Gizmo nutzen möchte, konfiguriert die kostenlose Software einfach mit seinen entsprechenden Login-Daten. Anschließend werden dann auch die eingehenden Anrufe der Telefonanlage signalisiert.
Keine deutschen Rufnummern
Das "Dual Login" von Gizmo unterstützt darüber hinaus auch andere SIP-basierte Einrichtungen, ebenso andere Services wie FreeWorldDialup. Zudem bietet Gizmo weitere kostenlose Funktionen an, wie Voicemail, Anrufmitschnitt, Konferenzschaltungen oder Anrufhistorie. Die Website des Projekts ist in verschiedenen Sprachen erreichbar, unter anderem deutsch. Gespräche ins deutsche Festnetz kosten hier 2,7 US-Cent, also rund 2,12 Euro-Cent, in die USA werden lediglich 1 US-Cent pro Minute fällig, das sind etwa 0,78 Euro-Cent. Geografische Rufnummern können bei Gizmo auch bestellt werden. Anders als bei Skype, gibt es hier allerdings keine deutschen Nummern, sondern nur welche aus Vorwahlbereichen in Frankreich, Spanien, Großbritannien und den USA.

(Aleksandra Leon)

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