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Gigaset: Brandgefahr bei Akkus der SL910-Reihe

Bei einigen Akkus von Telefonen der SL910-Reihe besteht laut Hersteller Gigaset die Möglichkeit einer starken Überhitzung. Um mögliche Schäden zu vermeiden, werden diese kostenlos ausgetauscht.

16.12.2011, 12:28 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Mit der SL910-Reihe offeriert die Gigaset Communications GmbH seit einigen Monaten schnurlose Festnetztelefone mit kapazitivem Touchscreen-Display. Nun warnt das Unternehmen vor fehlerhaften Akkus, von denen eine potentielle Brandgefahr ausgeht. Einzelne defekte Lithium-Ionen-Speicher könnten in sehr seltenen Fällen überhitzen und müssten daher umgehend ausgetauscht werden, teilte Gigaset am Mittwoch mit. Kostenloser Ersatz wird bereitgestellt.

Akkus sollten umgehend kontrolliert werden

Demnach sind allerdings nur Akkus betroffen, die bis einschließlich zur 38. Kalenderwoche dieses Jahres hergestellt wurden. Das Produktionsdatum ist dabei jeweils direkt in der Form HYxxxx aufgedruckt. Die ersten beiden Ziffern hinter HY stehen für die Kalenderwoche, die hinteren für das Jahr. Damit tragen Akkus aus der 27. Kalenderwoche 2011 also beispielsweise die Aufschrift DATE: HY2711.

Eine Kontrolle der jeweiligen Daten wird bei allen bisher verkauften SL910-Geräten dringend empfohlen. Kommt im Zuge dessen einer der als möglicherweise schadhaft eingestuften Energiespeicher zum Vorschein, sollte dieser sofort aus dem Mobilteil entfernt und ordnungsgemäß entsorgt werden. Bei Akkus ab dem Produktionsdatum HY3911 besteht laut Gigaset hingegen kein Handlungsbedarf. Auch die Stromspeicher anderer Modelle seien einwandfrei.

Kostenlose Ersatz-Akkus können bei Bedarf ab sofort unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 200 20 50 geordert werden. Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten steht zudem ein Kontaktformular auf der Gigaset-Homepage zur Verfügung.

(Christian Wolf)

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