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Genehmigt: T-Net-Anschlüsse werden teurer

29.07.2003, 11:42 Uhr
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Es ist vollbracht - zum 1. September müssen analog-telefonierende Kunden der Telekom für ihren Anschluss tiefer in die Tasche greifen.
Regulierungsbehörde duldet Verteuerung
Zum heutigen Tag genehmigte die RegTP die Anpassung des monatlichen Entgeltes für T-Net- und T-Net 100-Anschlüsse. Im Gegenzug dazu werden die Preise für die City-Standardtarife in der Spitze um angeblich bis zu fünfzig Prozent gesenkt. Ob dies ein fairer Deal für den Kunden ist?
"Harmonisierung" von T-Net und T-ISDN
Wie bereits erwähnt, werden die City-Standardtarife in ihren Preisen ebenfalls geändert. Unter "Harmonisierung" versteht man, die Zeittakte im Citybereich beim analogen T-Net-Anschluss und bei T-ISDN-Anschlüssen anzugleichen und zu vereinfachen. Details dazu sind leider noch nicht bekannt.
Die neuen Preise ausgeleuchtet
In Zahlen ausgedrückt versteht sich dieser Preisanstieg folgendermaßen: Die monatlichen Grundkosten für den analogen T-Net Anschluss betragen dann 15,66 Euro (bisher 13,72 Euro). Im Zuge dieser Preismaßnahme wird das monatliche Grundentgelt für T-Net 100 von 16,99 auf 18,45 Euro angehoben. Das einmalige Bereitstellungsentgelt für Anschlüsse erhöht sich ab September von 51,57 auf 59,95 Euro, die Übernahmegebühr von 25,78 auf 29,94 Euro.
Kommentar:
Alles wird teurer - nun also auch die analogen Telefonanschlüsse der DTAG. Klar, dass viele Kunden nun auf T-ISDN umsteigen werden, schließlich ist die Differenz zwischen beiden Tarifen nun noch weiter geschrumpft, sodass T-ISDN preiswerter erscheint. Ein schlauer Zug der Telekom also, da die ISDN-Technik ja das "digitale Netz der Zukunft" darstellt. Nebenbei verdient man mehr an T-Net Bestandskunden, und wer wechselt, der bekommt einmalig die Anschlussgebühr plus allmonatliche Mehrkosten von seinem Konto abgebucht...

(Michael Müller)

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