News

Gema gibt Gebühren für Onlinemusik bekannt

Datenverkehr© Julien Eichinger / Fotolia.com
Wer Musik auf Webseiten unterbringen will ist sich oftmals nicht bewusst, dass auch hier die Gesellschaft zur Verwertung von Musikrechten, die Gema, kassieren will. Denn nur so können Künstler zumindest teilweise für die Nutzung ihres Werkes entschädigt werden. Jetzt hat die Gesellschaft auch Preise für die Nutzung von Musik auf Online-Medien veröffentlicht.

So muss ein Veranstalter von Internetradios, die nicht interaktiv sind, zehn Prozent seiner Einnahmen an die Gema abführen, sollten mehr als 25 Kanäle angeboten werden, werden 12 Prozent verlangt. Auch Handymelodien stammen oft von bekannten Stücken – werden sie in Zukunft versendet, müssen 15 Prozent des Endkundenpreises an die Gema abgegeben werden.

Wer Musik auf seiner Homepage verwendet, die aus dem Gema-Repertoire kommt, muss ebenfalls Gebühren zahlen. Für Gewerbliche Seiten fallen pro Monat 25 Euro an, sofern nur 10.000 Page-Impressions mit Musikkontakt vorliegen. Für jeweils weitere 10.000 Page-Impressions werden auch 25 Euro fällig. Private Websites mit bis zu 2.000 PIs pro Monat zahlen 25 Euro pro Jahr, falls die Musik eine 5-Minuten-Grenze nicht überschreitet.

(Sven Wagenhöfer)

Lesen Sie alles Wichtige von onlinekosten.de - auf Wunsch per WhatsApp direkt auf dem Handy. Whatsapp-Newsletter Wöchentlichen Newsletter
Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Weitere Infos zum Thema
Zum Seitenanfang