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Gelsen-Net testet Internet über WiMAX

GELSEN-NET testet in der Emscher-Lippe-Region ab dem 13. Dezember die neue WiMAX-Technik für das Internet über eine Funkverbindung.

15.12.2005, 16:29 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Die regionale Telekommunikationsgesellschaft Gelsen-Net testet in der Emscher-Lippe-Region ab dem 13. Dezember die neue WiMAX-Technik für das Internet über eine Funkverbindung. Mit dieser drahtlosen Technologie sollen künftig auch Privat- und Geschäftskunden in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck, in denen kein DSL-Anschluss angeboten werden kann, einen breitbandigen Internetzugang nutzen können. Gelsen-Net hat dazu bereits eine Testfrequenzzuteilung bei der Bundesnetzagentur beantragt.
Der Standort der Wimax-Basisstation soll ein bestehender Funkmast in Gladbeck sein. Ab der kommenden Woche werden laut Gelsen-Net in Gelsenkirchen, Bottrop und Gladbeck umfangreiche Reichweitentests sowohl in waldreichen als auch städtischen Gebieten vorgenommen, um festzustellen, ob die Internetanbindung auch bei Funkverbindungen stabil und sicher verfügbar ist.
WiMAX könnte vor allem dazu dienen die sogenannte letzte Meile zwischen Telekommunikationsanbieter und Kunde zu überbrücken - theoretisch ergibt sich eine Reichweite von 50 Kilometern mit einer Bandbreite von maximal 280 MBit/s, die tatsächlich jedoch nur in den seltensten Fällen erreicht wird. Die Technik sei aber laut Gelsen-Net eine Möglichkeit, um die weißen Flecken in der Breitband-Karte zu schließen.

(Tobias Capangil)

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