Security

Gefährliche Post von GMX

In der Nacht zu Samstag wurden auf dem Mailserver von onlinekosten.de gefälschte Nachrichten von GMX entdeckt. Sie stehen im Gegensatz zu echten GMX-Nachrichten, die ebenfalls in der Nacht verschickt wurden.

25.04.2009, 12:13 Uhr
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Möglicherweise sind Millionen von deutschen GMX-Nutzern von einem neuen Betrugsversuch betroffen. Auf dem Mailserver von onlinekosten.de wurde eine gefälschte E-Mail im Namen des Freemailes entdeckt, die unter anderem darauf abzielt, persönliche Daten von GMX-Mitgliedern abzufangen.
Leicht zu erkennen
Die HTML-Nachricht wurde angeblich vom GMX-Supportteam verschickt und relativ lieblos mit vier GMX-Logos versehen. In gebrochenem Deutsch wird der Empfänger der Nachricht darüber informiert, dass angeblich eine über das GMX-Konto empfangene Nachricht mit einem Trojaner infiziert gewesen sei. Um die schadhafte Software von der Festplatte zu löschen, reiche es aus, auf einen in der E-Mail generierten Link zu klicken.
Wer das tut, wird auf einen Internetseite geleitet, die zwar der GMX-Startseite stark ähnelt, jedoch auf einem südkoreanischen Server liegt. Loggen sich GMX-Nutzer auf dieser Seite mit ihren persönlichen Daten ein, haben die Betrüger vollen Zugriff auf das echte GMX-Konto und können persönliche Daten auslesen. Wird ein kostenpflichtiger GMX-Dienst genutzt, gehören auch Bankdaten dazu.
Auch echte GMX-Post
Brisant ist der Fall auch, weil GMX selbst in der Nacht von Freitag auf Samstag ebenfalls einen E-Mail-Newsletter verschickte. Darin wird über ein verbessertes Login-Verfahren auf der GMX-Homepage informiert.

(Hayo Lücke)

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  • naja Zuletzt kommentiert von chicken am 26.04.2009 um 23:19 Uhr
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