Mobilgeräte zunehmend gefährdet

G DATA: Zahl der Android-Schaddateien 2016 um 40 Prozent gestiegen

Nutzer von Android-Smartphones geraten laut der aktuellen Android-Malware-Statistik von G DATA immer häufiger ins Zielvisier von Cyberkriminellen. 2016 verzeichneten die Experten einen starken Anstieg von Android-Schaddateien.

Jörg Schamberg, 22.02.2017, 12:05 Uhr
Android Handy-Betriebssystem© siraphol / Fotolia.com // i12 GmbH

Bochum – Mobil per Smartphone ins Netz geht inzwischen rund die Hälfte der Internetnutzer. Mit großem Abstand ist Android das dominierende mobile Betriebssystem. Gerade Android-Smartphones geraten daher bevorzugt in den Fokus der Attacken von Cyberkriminellen. Die Sicherheitsexperten von G DATA haben im vergangenen Jahr 3.246.284 neue Android-Schaddateien verzeichnet, davon 1.523.019 im zweiten Halbjahr 2016. Das sei ein neuer Negativ-Rekord, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Rund 9.000 neue Android-Schaddateien pro Tag

Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl solcher Dateien um fast 40 Prozent gestiegen (2015: 2.333.777). Und die Cyberkriminellen zeigen sich kreativ und erfinderisch: Täglich würden von den Experten im Schnitt rund 9.000 neue Android-Schaddateien erkannt.

G DATA wird auf dem am Ende der Woche in Barcelona startenden Mobile World Congress präsent sein und über Security-Themen informieren. Insbesondere stehe der effektive Schutz der Smartphone- und Tablet-Anwender im Vordergrund. Auch das Internet der Dinge sei durch diverse Angriffsszenarien gefährdet. Gefahren gebe es auch bei freien WLAN-Hotspots. G DATA will auf dem MWC aufklären, welche Schäden Angreifer anrichten können.

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