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Fußball-WM: Vodafone setzt mobile Basisstationen beim Public Viewing ein

Fußball-WM 2014: Gerade auf den großen Fanmeilen in Deutschland befinden sich sehr viele Menschen in Reichweite nur weniger Mobilfunkstationen. Vodafone setzt dort mobile Basisstationen ein.

17.06.2014, 10:32 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Ein Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist nicht zu vergleichen mit dem Beginn eines neuen Jahres, wenn SMS schon einmal Stunden brauchen, um anzukommen. In diesem Sommer werden Videos vom Public Viewing hochgeladen oder wie Ronaldo an Deutschlands Ein-Mann-Mauer scheitert. Für die Mobilfunknetze ist das eine ganz besondere Herausforderung. Vodafone setzt sogar mobile Basisstationen ein.

Netz schon im Vorfeld ausgebaut

Gerade auf den großen Fanmeilen befinden sich sehr viele Menschen in Reichweite nur weniger Mobilfunkstationen. Sie wollen während des Spiels Bilder teilen, Posts schreiben, Videos auf Youtube hochladen und sich gegenseitig anrufen können. Ähnlich starke Belastungen gibt es sonst nur auf dem Messegelände, im Flughafen oder Bahnhof.

Der Mobilfunker Vodafone hat bereits im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien mehrere Millionen Euro in sein Netz investiert, vor allem in bessere Netze in den großen Großstädten. Davon profitieren jetzt auch die WM-Meilen. Dort werden während der Spiele sogar zusätzlich mobile Basisstationen errichtet.

Berlin

Die mit Abstand größte Fanmeile findet sich auf der Straße des 17. Juni. Bis zu 1,5 Millionen Fans können auf den Großbildwänden zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule gemeinsam die Spiele mitverfolgen. Hier hat Vodafone 20 zusätzliche UMTS-Zellen im Abstand von je 200 Metern installiert. Als Antennenträger dienen Laternen im Jugendstil.

Eine weitere Public-Viewing Möglichkeit in Berlin bietet die Alte Försterei: Im "WM-Wohnzimmer" werden alle Spiele der WM gezeigt, der Eintritt ist frei. Auf dem Spielfeld stehen rund 750 Sofas, auf denen es sich die 12.000 Zuschauer gemütlich machen können. Vodafone stellt hier eine mobile Basisstation zusätzlich bereit.

Hamburg

In Hamburg haben auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli bis zu 70.000 Menschen die Chance, sich zu den Übertragungen der Spiele zusammenzufinden. Auch hier errichtet Vodafone mobile Basisstationen.

Ruhrgebiet

Auch das Ruhrgebiet ist gut vorbereitet: In der Grugahalle in Essen können rund 7.000 Fans unter dem Motto "Copacabana an der Ruhr" auf einer 120 Quadratmeter großen Leinwand alle Spiele der deutschen Elf verfolgen. Eine Alternative unter freiem Himmel ist der Dortmunder Friedensplatz. Hier wird die Kapazität des Vodafone-Netz genau nach dem Prinzip erweitert, das bereits bei den Meisterfeiern von Borussia Dortmund erfolgreich war.

Mit einer Breite von elf Metern hat die größte Leinwand des Ruhrgebiets die Stadt Bochum zu bieten: Die sogenannte Sparkassen-FanKurve im Westpark fasst 15.000 Besucher und wartet ebenfalls mit GSM- sowie UMTS-Versorgung mit zusätzlicher Sprachkapazität auf.

Düsseldorf

Public Viewing am Rhein – auch die Kasematten am Rheinufer sind mit mobilen Basisstationen ausgestattet. Die Düsseldorfer Altstadt wartet nur darauf, dass viele Menschen gemeinsam die Spiele verfolgen.

München

Ob Olympiastadion, Flughafen oder die vielen Biergärten wie beispielsweise der Hirschgarten am Schloss Nymphenburg: Überall hat Vodafone noch einmal Hand angelegt und zum Teil Funkzellen neu ausgerichtet, damit das Netz auch bei Hochlast stabil bleibt.

Frankfurt am Main

In der Commerzbank-Arena in Frankfurt werden bis zu 45.000 Zuschauer mitfiebern. Hier werden nicht nur die deutschen Spiele, sondern auch weitere ausgewählte WM-Spiele gezeigt. Die Arena hat Vodafone vollständig ausgestattet: 13 Sektoren GSM, 9 Sektoren UMTS sowie 1 Sektor LTE800 sorgen für ein schnelles und stabiles Netz während der Übertragung.

Bremen

Die Galopprennbahn in der Vahr, auf der in Bremen alle Spiele der deutschen Mannschaft übertragen werden, ist von den umliegenden Basisstationen bereits gut versorgt: Die Standorte für GSM und UMTS befinden sich in unmittelbarer Nähe und sorgen so für ein reibungsloses Netz beim Public Viewing, denn die Parameter im Mobilfunknetz werden hier dahingehend verändert, dass immer erkannt wird, welche Leistung in den Eventzellen gerade tatsächlich gebraucht wird.

Nürburgring

Auf einer 45 Meter breiten und acht Meter hohen Fernsehwand werden die drei deutschen Vorrundenspiele sowie das Finale auch am Nürburgring übertragen. 18 Sektoren GSM, 18 Sektoren UMTS sowie 3 Sektoren LTE800 garantieren auch hier ein störungsfreies Netz.

(Peter Giesecke)

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